Haenschen war mal wieder mit dem Flieger weg, Ferien ohne Womo

Hallo zusammen,
Wie kommt es dass unser Wohnmobil in der Garage steht und wir trotzdem in die Ferien fahren? Es war ein Wunsch von Martina mal wieder mit dem Flieger zu verreisen. Unsere Ferien für 2020  beginnen mit einer Woche im Februar und dann noch jeweils 2 Wochen im Frühling und Herbst.
Nun, Skiferien sind bei uns passé, also wohin im Februar wenn man ein bisschen Wärme geniessen und nicht 10 Stunden im Flugzeug sitzen will?

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Hierhin, La Palma die jüngste der Kanareninseln. Erst ein paar Millionen Jahre alt





Kanarische Inseln, angenehmes Klima das ganze Jahr und nur 4 Flugstunden entfernt noch in Europa. Also keine Visas und all der Kram, ID reicht.
Vor der Wohnmobilzeit waren wir schon ein paarmal da, Gran Canaria, Teneriffa und Lanzarote waren damals unsere Ziele. Diesmal wollten wir es eine Nummer kleiner und nicht so touristisch wie früher. La Palma als jüngste der Kanareninseln mit der Grösse des Kanton Thurgau passte da ganz gut. Edelweiss fliegt wöchentlich am Sonntag hin und wieder zurück, wenn nicht gerade ein Sandsturm wütet. Bei Hotelplan buchten wir ein komplettes Arrangement mit Flug und All inklusive obwohl wir ja mit Mietwagen und zu Fuss die Insel erkunden wollten.
Unser Hotel, das La Palma&Teneguia Princess in Fuencaliente war etwas abgelegen so dass wir abends sowieso dort essen wollten und der Getränkekonsum mit Aperitiv und Absacker auch nicht unerheblich war. Deshalb lohnte sich das AI.

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Eine schöne und gepflegte Anlage erwartete uns.


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Doch Halt, ich habe ja noch gar nichts zur Reise geschrieben. Sonntagmorgen 08.00 Uhr waren wir pünktlich am Check-In, 90 Minuten vor Abflug. Dort stellten sich mir schon die ersten Fragen; zum Beispiel wieso man am Automaten einchecken muss, wenn man nachher trotzdem am Schalter anstehen darf um den Koffer abzugeben....
Nun gut, noch ein Tässchen Kaffee und dann durch die Zollkontrolle zum Gate. An der Zollkontrolle wartete schon Erika, auch eine Bischofszellerin, um uns zu verabschieden. Ich habe bis dahin nicht gewusst dass sie schon rund 20 Jahre beim Zoll am Flughafen arbeitet.
Nachdem das Boarding geöffnet war die nächste Frage: Alle wollten natürlich wieder zuerst im Flieger sitzen, die vordersten Reihen natürlich auch ganz vorne, so dass alle warten mussten bis Herr und Frau Schweizer, ich nenn sie jetzt halt so, ihr Handgepäck verstaut hatten und sich endlich bequemten hinzusitzen. Wieso füllt man den Flieger nicht von hinten nach vorne?
Das hatte zur Folge dass sich der Abflug in Zürich wie üblich verspätete, dank Rückenwind landeten wir aber doch früher als geplant auf dem Flughafen von La Palma.
Sofort setzte wieder das Herdenverhalten von uns Menschen ein, kaum steht der Flieger stehen alle auf und wollen raus obwohl die Türen noch geschlossen sind. Wir hatten Reihe 34 also kann man noch mindestens 10 - 15 Minuten sitzenbleiben bis sich der Flieger vorne geleert hat, denn das Warten geht nämlich am Gepäckband weiter, dort stehen die Massen wieder ganz am Anfang des Bandes weil sie ja den Koffer zuerst in Empfang nehmen wollen. Ich amüsiere mich jedesmal köstlich...


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Ein kleiner Flughafen direkt am Meer, nur eine Start- und Landebahn aber mit halbstündigen Verbindungen nach Teneriffa.

Wir hatten über https://www.mietwagen-check.de/ ein Fahrzeug reserviert damit wir flexibel sind und alles ein bisschen anschauen konnten. Wir wollten auch noch ein Schweizer Auswanderer Paar besuchen, doch dazu später.
Ich hatte schon im Dezember ein Fahrzeug gebucht und bezahlt, kurz vor den Ferien merkte ich dass es in der Zwischenzeit billiger wurde. Also stornierte ich und buchte neu, so konnte ich 40 Franken sparen welche ich am Flughafen für ein Upgrade der Wagenkategorie wieder ausgeben konnte....(Die gewünschte Kategorie war leider nicht mehr verfügbar)


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Ein noch sauberer VW Tiguan Diesel in Vertreterweiss mit rund 8500 Km und allem erdenklichen Schnickschnack stand uns für diese Woche zur Verfügung.


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Bei einem kühlen Bier genossen wir den ersten Ausblick von der Hotelterrasse Richtung Westen auf den Atlantischen Ozean. Es war angenehm warm, so rund 22 Grad und ein leichtes Lüftchen. Nach dem Hotelrundgang und Koffern auspacken war es schon Zeit für Apero und Nachtessen in Buffetform. Ausser den üblichen Speisen gab es jeden Abend ein anderes Thema.



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Dunkles Vulkangestein und tiefblaues Wasser


Am nächsten Morgen wieder ans Buffet und dann auf Erkundungstour, am südlichsten Punkt nicht weit entfernt waren die Meersalzsalinen von Fuencaliente https://la-palma-aktuell.de/cc/salina.shtml

Dieser Link erklärt das Wichtigste, selbstverständlich haben wir dieses Salz auch gekauft und mitgenommen.



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Die Fahrt dorthin war auch speziell, zuerst vom Hotel rauf in den nächsten Ort und dann hinten wieder runter eine rund halbe Stunde. Retour merkten wir dass es einen direkten Weg  durch die unzähligen Bananenplantagen gab, Fahrzeit 10 Minuten bis zum Hotel...
Ich muss da mal mit meinem Navi reden. Vielleicht liegts ja an der Einstellung fürs Womo...
Auf jeden Fall speziell sind die Strassen auf La Palma, einerseits toll ausgebaut und manchmal schmal und kurvig.
Wir hatten noch nicht genug gesehen also fuhren wir weiter nach Tazacorte. Es sind ja nur rund 20 Kilometer also rund 20 Minuten. Doch falsch gedacht, das Navi meinte rund 45 Minuten und es hatte recht bis auf den Umstand dass der Ausbau der Strasse noch lange nicht beendet ist. 


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Ein schmuckes Städtchen, farbenfroh und umgeben von 300 m hohen Felsen. Der Fluss welcher aus den Bergen kommt ist seit Monaten trocken. Es hat diesen Winter viel zu wenig geregnet, für uns Touristen toll aber die Vegetation auf La Palma braucht diesen Regen dringend denn noch ist es nicht Sommer und dann regnet es sowieso nicht.

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Bei einer Pizza an der Strandpromenade bemerkten wir dass es deutsche Auswanderer und Künstler hierhin gezogen hat. Manche sind über den Winter, andere das ganze Jahr über hier.

Noch ein kurzer Abstecher zum Hafen, von dort fahren täglich Schiffe zur Wal- und Delfinbeobachtung raus.

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Sonnenuntergang beim Apero vor dem Nachtessen, ein schöner Tag geht zu Ende.
Am nächsten Morgen waren wir wieder voller Tatendrang, es gab ja noch vieles zu entdecken.

In der Nähe zu unserem Hotel gab es schliesslich einen Vulkan und in dessen Nähe noch einen welcher erst 1971 den letzten Ausbruch hatte. Dieser zerstörte beinahe die Salinen von Fuencaliente.

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Dieser Link erklärt euch die ganze Geschichte,

https://de.wikipedia.org/wiki/San_Antonio_(Vulkan)

Wir genossen den Ausblick und gönnten uns noch den Film im Besucherzentrum. Es zeigte uns wieder einmal wie dünn die Schale unserer Weltkugel eigentlich ist und was unter uns brodelt.



Dort unten sieht man unsere Hotelanlage, relaxen am Nachmittag war angesagt.


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Blick nach Süden, vorbei an El Hierro und Afrika hat es nur noch Wasser bis zur Antarktis.....


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Der Mittwoch begann wieder mit dem üblichen Kampf am Buffet und dem damit verbundenen Glück mit den Automaten. Butter gibt es direkt portioniert ab Automat, wenn er dann funktioniert, was in dieser Woche mehrmals nicht immer der Fall war. Dasselbe übrigens mit dem Nutella oder den Konfitürenspendern. Eine Angestellte betreute morgens nur diese Wunderwerke der Technik.
Apropos Essen, es war erst Mittwoch aber mir war dieses Hotelessen schon bald wieder zuwider. Permanent hat man das Gefühl essen zu müssen weil es ja bezahlt ist. Das Essen unterwegs mit dem Womo ist für mich viel angenehmer, mal im Restaurant, mal selber gekocht, je nach Lust und Laune und zu der Zeit wann man will.


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Primitiver Urwald auf La Palma

Der Lorbeerwald Los Tilos ist eine wahre Explosion der Biologischen Vielfalt und des satten Grüns, die den Besucher auf den ersten Blick in Beschlag nimmt. Ein ruhiger und friedvoller Urwald, der von Moosen, Stille und Geruch nach frischem Laub bestimmt wird. Der Tilo (oder Tile, wie er offiziell genannt wird) ist einer der wenigen Ableger weltweit des Lorbeerwaldes, eines primitiven und üppigen Waldes mit breitblättrigen Bäumen, der schon vor Millionen von Jahren den Planeten besiedelte. Aufgrund seiner Einzigartigkeit wurde Los Tilos im Jahre 2002 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklährt. Heute ist die gesamte Insel La Palma als Biosphärenreservat anerkannt und geschützt.

Route im Lorbeerwald Los Tilos

Der wohl bekannteste Lorbeerwald La Palmas liegt im Nordosten der Insel, 24 Autokilometer von der Hauptstadt Santa Cruz und nur vier Kilometer von der Ortschaft Los Sauces entfernt. Die Strasse endet in der Nähe des Besucherzentrums Los Tiles, wo thematisierte Informationsräume, Videoprojektionen und eine Cafeteria untergebracht sind. Um den Wald zu erkunden, empfehlen sich zwei ausgezeichnete Wanderrouten, die leicht alleine zurückzulegen sind: eine 2,5km lange Strecke, die das Innere des Waldes durchläuft und eine zweite, die auf etwa 1000 Höhenmeter aufsteigt, um dort zu den erfrischenden Quellen von Marcos y Cordero zu gelangen.


Leider war der Weg zu den Wasserfällen gesperrt, also begnügten wir uns mit dem Wandern im Wald, ausser plätschern und Vogelgezwitscher absolute Stille. Sehr erholsam.


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Martina hatte sich etwas mehr vorgestellt, mir gefiel dieser Ausflug sehr gut. Wir mussten mit dem Auto die halbe Insel umrunden und haben so auf dem Weg vorbei an der Hauptstadt viele Eindrücke gesammelt. Von der trockenen Westseite rüber zur grünen Ostseite an welcher sich die Wolken ausregnen wenn es dann mal regnen sollte.
Nach diesem Ausflug in den Wald sollte am Nachmittag noch ein Bummel in der Hauptstadt folgen.



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Häuser mit den typischen aufgesetzten Balkonen und ein paar hundert Meter weiter Hochhäuser und emsiges Treiben und viel Verkehr. Städtische Verhältnisse eben. Am Hafen war auch nix los, keine grossen Kreuzfahrtschiffe da.

Wir machten uns auf zum Apero im Hotel, schliesslich mussten wir noch rund 60 km fahren und das ist auf dieser Insel kein Katzensprung.


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Donnerstag = Tag zum Relaxen, schliesslich sind wir in den Ferien und nicht auf der Flucht.
Tat auch mal gut, aber ein Tag reicht.


Am Freitag wollten wir rauf auf den Roque de los Muchachos und auf dem Rückweg noch die Auswanderer besuchen.
Vom Hotel über Tazacorte nach Puntagorda, dort wohnen die Auswanderer, und dann rauf zum Roque und wieder zurück nach Puntagorda. Kilometermässig nicht so weit, schliesslich ist die Insel nicht grösser als der Thurgau. Aber kurvig; vom Hotel rauf auf 500m dann wieder runter auf null um dann bei Tazacorte wieder rauf auf 500m und weiter Richtung Roque auf 2300 müM.



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Dieser zittrige Strich sind die letzten 24 Kilometer der Fahrt, Stilfserjoch ist da Kindergeburtstag und ich weiss wovon ich rede, schliesslich hat mich meine Super Tenere auch mal aufs Stilfserjoch gebracht.
Seit La Palma sagt Martina nie wieder etwas über den Stoss zwischen Altstätten und Gais.

Kurve an Kurve durch blühende Mandelbäume, Rebberge auf 1500 müM, Bäume welche beim letzten Waldbrand verkohlt wurden und sich wieder erholten, immer weiter hinauf bis zum Observatorium auf 2200 müM.


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Hier oben stehen einige von diesen Sternbeobachtungsanlagen und auch ganz eigentümliche zur Erforschung von Gammastrahlen. Kann man alles nachlesen :
https://de.wikipedia.org/wiki/Roque-de-los-Muchachos-Observatorium


Auf dieser Höhe hatte es immer noch 14 Grad, ein Jäckchen war aber angebracht. Hier oben sollte man mal Nachts sein, Sterne gucken.
Wir mussten jedoch wieder zurück, kein Restaurant lud zum Verweilen ein und das Frühstück war schon verdaut. Also zurück in die Zivilisation zu einer Suppe mit Brot.

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Gemütliches Restaurant mit Produkten aus der Region, Federvieh und Pelziges und eben Suppe.
Nach dieser Stärkung machten wir uns auf den Weg zu Brigitte und Bruno welche seit 7 Jahren in Puntagorda leben. Ein selbst geplantes Haus mit 8000 qm Umschwung auf 600 müM. mit Blick auf den Atlantik. Der Strand ist in 15 Min. erreicht, ein idealer Ort zum Entschleunigen. Doch nur Dolce far Niente ist nicht, die Früchte und Gemüse müssen auch bewirtschaftet werden, das einzige das selber wächst ist das Unkraut.
Kein eigenes Wasser im Dorf, keine Kanalisation, und die Trockenheit des letzten Winters machen es nicht einfach aber man hilft sich hier gegenseitig. Ich gebe dir Früchte und helfe beim Kartoffelanbau, dafür bekomme ich das ganze Jahr Kartoffeln frei Haus.
Es gibt also Auswanderer und Auswanderer, die einen machen von hier aus Business in der Heimat in kurzen Hosen und Hemd aus der Gartenbeiz und die anderen, also Brigitte und Bruno, leben im Dorf und leben dort wie die Einheimischen, begeben sich auch dorthin und helfen wo sie können. Es war ein schöner, interressanter Nachmittag inmitten von Zitronen, Orangen, Papayas, Avocados, Nespole, Mandeln und Erdbeeren, manche, wie die Orangen gedeihen je nach Sorte das ganze Jahr.
Ich danke Brigitte, dass sie uns einfach so empfangen hat obwohl wir uns vorher noch nicht gekannt hatten. Meine Eltern kennen die Mutter und den Vater von Brigitte und so haben sie davon erfahren dass die dort leben und wir dorthin fahren.
Als wir uns dann trafen stellte sich heraus dass Brigitte in Gossau keine 300m von uns entfernt gewohnt hat und sie anscheinend Martina schon mal gesehen hat. Bevor wir uns verabschiedeten erschien dann auch noch Bruno, Freitagnachmittag ist immer Treff im Dorf.
Wer mal Interresse hat, in Puntagorda kann man auch Wohnungen mieten, Brigitte betreut eine Anlage als Nebenbeschäftigung.
Noch eine Randbemerkung;  wenn du in Puntagorda ein Feuer machen willst um deine Gartenabfälle zu verbrennen musst du das vorher der Feuerwehr melden damit diese nicht die Helis losschicken wenn es irgendwo raucht. Das letzte mal glaubte man dem Anrufer aber nicht und so endete das mit 2 Jahren Knast für den Verursacher und 3 Tagen Waldbrand.

Waldbrand ist auf dieser Seite der Insel ein permanentes Thema, weil immer irgend ein Wind geht und alles knochentrocken ist. Die Waldböden sind bedeckt mit Fichtennadeln, schön anzuschauen aber brandgefährlich.


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Japanische Wollmispel, in Italien Nespole und auf den Kanaren Nispero. Wir haben aus dem Kern einer Frucht einen Baum gezogen, momentan gedeiht er ganz gut, aber mit Früchten ist erst so in 5 Jahren zu rechnen.


Unser Besuch dauerte etwas länger als geplant, wir verpassten beinahe das Abendessen weil der Heimweg ja wieder über hunderte Kurven rauf und runter führte.


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Diese Pflanze, eine Agave sieht man auf La Palma öfter, sie wächst so 6 - 7 Jahre, am Schluss bildet sie so einen Rüssel und stirbt.

https://la-palma-aktuell.de/cc/flora/agave.shtml


So, nun ist es schon Samstag, der letzte Tag vor der Heimreise. Nochmal zu den Salinen, diesmal ohne Umweg, um noch einen Wein zu kaufen den uns Brigitte empfohlen hatte. Einen Weisswein den es nicht überall zu kaufen gibt und welcher herrvorragend sein soll.
Von den Rotweinen hat sie uns geraten erst in ein paar Jahren zu probieren, diese sollen noch ziemlich herb sein, so wie ein Rioja vor 20 Jahren.
Genau diesen Weisswein haben wir dort nicht gefunden, aber einen anderen welcher in der Zwischenzeit schon verköstigt wurde und auch sehr gut war.
Anschliessend noch an eine Badebucht um dem Rauschen der Brandung und dem Spiel der Wellen zuzusehen und zu hören wie nach jeder Welle die schwarzen Steine wieder zurückrollen.


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Es war schön hier auf La Palma, Wanderwege ohne Ende, wenig Verkehr und eine imposante Natur welche zum Verweilen einlädt.
Leider hat alles mal ein Ende, Sonntags nach dem Frühstück und der Packerei zurück zum Flughafen um den Mietwagen abzugeben und einzuchecken.


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Auf dem Weg dahin war zum ersten Mal diese Woche im Osten Teneriffa zu sehen, bisher war es zu diesig.
An der Tanke in der Hauptstadt direkt neben dem Hafen war auch noch ein Kreuzfahrtschiff vor Anker und unser Flieger war auch bald bereit.

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Auf dem ruhigen Rückflug noch die französischen Alpen beim Eindunkeln fotografiert und dann eine butterweiche Landung in Zürich...


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Nun ja, das mit der Landung stimmt so nicht ganz, über dem Stadlerberg, kurz vor der Landung erwischten wir eine Windscherung was den Flieger durchschüttelte und absacken liess. Dies wiederum führte zu einem Durchstartmanöver der Piloten und einem kleinen Unwohlsein meiner Sitznachbarin. Ich selber hatte dies bis dahin auch noch nicht erlebt, aber einmal ist ja das erste Mal. Beim zweiten Versuch klappte dann der Anflug auf Piste 14 und Martina fiel ein kleiner Stein vom Herzen.
Aber etwas Gutes hatte diese Geschichte, Martina will nur noch mit dem Womo verreisen!!!!


In diesem Sinne, bis zu meinem nächsten Reisebericht. Im Frühling soll es nach Südfrankreich gehen.


Bis bald


Bayern - Tschechien - Oesterreich Herbst 2019

Auf ein Neues im Herbst 2019


Ende August bis Mitte September sollte die Reise über München nach Tschechien und weiter über Oesterreich wieder nach Hause führen.
Am Samstag 31.08.2019 fuhren wir bei Zeiten los, München Camping Nord-West als erstes Ziel.
https://campingplatz-nord-west.de/
Ich konnte auf diesem Platz kurzfristig noch anfragen, nachdem ich erfahren hatte dass seit diesem Jahr hinter der Allianz Arena für Wohnmobile an Spieltagen keine Plätze mehr zur Verfügung stehen. Früher war es so, dass dort mit einem Eintrittsticket an den Spieltagen für 15 Euro übernachtet werden konnte. Schade dass man das nicht mehr kann.
So war es dann halt so dass wir eine Alternative suchen mussten und mit dem Camping Nord-West eine gute Lösung fanden.

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Mit dem Bus, welcher direkt vor dem Camping losfuhr, in die Stadt und weiter mit der U-Bahn zur Allianz Arena. Als Mitglied des FC Bayern München komme ich über den Zweitmarkt immer mal wieder zu Tickets und so konnten wir bei schönstem Wetter einen 6 : 1 Sieg gegen Mainz 05 feiern. Das ist mal ein Start in die Ferien.

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Weil das Wetter so schön war und erst für Montag Regen angesagt war blieben wir spontan eine Nacht länger in München um dann erst am Montag weiter Richtung Tschechien zu fahren.
Stadtbummel am Sonntag hat immer den Vorteil dass die Geschäfte geschlossen sind und dann das "Lädälä" zur Schaufensterbesichtigung verkommt und das ist gut fürs Budget.(Grins)

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Vom Marienplatz zum Olympiapark und rauf auf dem Turm. Dort hat man einen wunderbaren Ueberblick über ganz München bis hin zu den Bergen im Süden.

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Am Abend noch ein feines Nachtessen draussen auf dem Campingplatz und dann ab ins Körbchen.
Am nächsten Tag, Montag 02.09.2019 fuhren wir dann weiter, nach unserer Verlängerung in München halt ohne Zwischenhalt nach Tschechien, Cesky Krumlov als Ziel.
Das Wetter war wirklich regnerisch und trüb aber wir waren ja drin und nach einer nicht allzu langen Autobahnfahrt auch interessant, weil wir über Landstrassen Richtung Tschechien fuhren.
Kurz vor der Grenze in Freyung wurden noch Lebensmittel eingekauft damit wir uns allenfalls selbst versorgen konnten, schliesslich sollte unsere Reise etwas abseits auf einem Camping stoppen.


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Hierhin hat es uns verschlagen, in der Nähe von Cesky Krumlov und doch in der Pampa an der schönen Moldau.

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Natur pur und praktisch keine Touristen, in der Stadt sah das ein bisschen anders aus. Wen es interressiert : https://www.camping-paradijs.eu/
Immer mal wieder zogen hier Kanufahrer vorbei, die Moldau ist bekannt dafür. Uns interressierte mehr der naheliegende Wald und dann natürlich das Städtchen. Der Wald deshalb weil wir auf dem Weg hierhin schon gesehen haben dass es hier viele Pilze geben muss weil am Strassenrand welche verkauft wurden.

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Und tatsächlich, Steinpilze und Schwammerl welche wir gerne geniessen, und noch viele andere Sorten waren vorhanden. Wir liessen sie aber alle stehen, mengenmässig würde es nicht für eine üppige Mahlzeit reichen und wir hatten ja bereits vorgesorgt.
Am nächsten Morgen und auch wieder besserem Wetter gings zur Stadtbesichtigung nach Cesky Krumlov,oder auch Krummau auf deutsch. Aber wie kommen wir dahin? Fahrrad ist schlecht weil du dieses dann den ganzen Tag rumschieben musst oder du schliesst es irgendwo ab, in der Hoffnung dass es dann am Abend noch da ist. Bekannte von uns haben auch mal diese Variante gewählt, allerdings in Spanien, um dann die restlichen Ferien ohne ihre beiden Flyer E-Bikes zu verbringen.
Es gab da noch zwei andere Varianten, Bus oder Taxi. Die Bushaltestelle ist 1.5 km entfernt und es fährt auch nicht alle 15 Minuten einer. Nämlich einer um 10 Uhr und der andere um 12 Uhr....
Also mal mit dem Taxi rein und dann weiterschauen, heim gehts immer irgendwie. Nach ungefähr dem vierten Anruf hat mich dann einer verstanden, dass ich vom Camping in die Stadt will, und rund 20 Minuten später stand er dann auch tatsächlich da.
Für 15 Euro fuhr er uns mitten ins Zentrum dieses Städtchens welches als Kulturdenkmal zum UNESCO Welterbe zählt. Alles nachzulesen in verschiedenen Foren, ua. Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/%C4%8Cesk%C3%BD_Krumlov


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Dieses Bild gibt es im Netz vermutlich zu tausenden, die Brücke zwischen dem Schloss und Kloster. Wir waren beeindruckt von dieser geschichtsträchtigen Stadt, sauber herausgeputzt und täglich von tausenden Touristen, hauptsächlich aus dem asiatischen Raum, besucht.


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Das Wetter und die Temperaturen passten, die Zeit verging wie im Fluge. Unten an der Moldau fanden wir auch ein gemütliches Restaurant zu essen. Die Preise waren allerdings ziemlich happig. Unsere Campingplatzbetreiberin erklärte uns, dass es für Einheimische unbezahlbar ist.

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Wir sind immer noch in Tschechien, Böhmen genau gesagt, sieht aber aus wie eine Gelateria irgendwo in Italien.
Wir hätten noch viele Bilder, es war auch gutes Fotowetter mit klarer Luft  und Restwolken des schlechten Wetters vom Vortag.

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So, genug gesehen, machen wir uns wieder auf den Heimweg. Die Busstation war nicht allzu weit entfernt und sicherlich die günstigste Wahl. Also versuchten wir dort das Glück, nachmittags fuhren die Busse öfters um Schüler nachhause zu bringen. Unsere Buslinie führte am Camping vorbei bis Budweis, man muss dem Busfahrer einfach erklären dass man dort aussteigen will, weil es in diesen alten Kisten keine Knöpfe zum drücken gibt.
Ich weiss jetzt auch warum auch in Tschechien die Abfahrszeiten als ungefähr zu betrachten sind. An der ersten Haltestelle nach dem Busterminal warteten gefühlt 30 Schüler auf diesen Bus und alle mussten den Fahrpreis cash bezahlen. Nix mit Abos und Handytickets oder so. Das dauert halt eine Weile und schon ist der schönste Fahrplan nix mehr wert. Das mit der Haltestelle klappte auch ganz gut, wir mussten nur über die Brücke und dann irgendwie auf die Strasse Richtung Camping gelangen, auf dieser stark befahrenen Strasse ohne Fussgängerstreifen kein einfaches Unterfangen.
Nun waren es nochmals 1.5 km bis zum Camping, gut hatten wir als Souvenir nur zwei kleine Schnapsbecher gekauft.

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Das schlaucht ganz schön, noch ein bisschen Ruhe vor dem anstrengenden Nachtessen, schliesslich wollten wir anderntags  mit den E-Bikes die Gegend unsicher machen.


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Wie ich zu diesem Bike gekommen bin muss ich vielleicht auch noch kurz erklären. Ich hatte mal ein anderes welches unser Manuel eines Nachts in den Graben lenkte und dann nicht mehr zu reparieren war. Weil er dann mal ein Bike benötigte kaufte er kurzerhand eines und als er es nicht mehr brauchte wurde es zu einem Geschenk für Vati.


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Am nächsten Tag immer schön der Moldau entlang bei schönstem Wetter und angenehmen Temperaturen. Beschilderte Radwege oder eine Radwanderkarte waren nicht vorhanden und so endete die Fahrt entlang der Moldau an einem steilen Waldweg, mehr Bachbett als Weg. Ich kämpfte mich bis zuoberst aber Martina war das zu steil und gefährlich so dass auch ich umkehren musste.
Uebers Land ist auch schön und wenn man die Hauptstrasse meiden kann auch nicht so stark befahren. Wir fanden dann ein Restaurant um das Mittagessen zu geniessen und machten uns anschliessend mit Google Maps Hilfe auf den Heimweg über Wälder ,Wiesen und Auen zurück zum Camping um den letzten Abend in Tschechien bei einem guten Glas Wein und "Hose abe"
zu geniessen.


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Andern Tags fuhren wir südwärts, wir waren uns vorher nicht schlüssig welches die bessere Variante sei, Norden oder Süden, weil der Wetterbericht eine Kaltfront mit Regen ankündigte.
So landeten wir hier in Steyr, Oberösterreich, wieder an einem Fluss, der Enns.
http://campingamfluss.at/

Schöner Platz, nicht parzelliert aber schon ein bisschen in die Jahre gekommen. Er genügte uns vollkommen und war in Gehdistanz zu Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten sowie wunderbarer Startort für Radtouren entlang der Enns.

Am Abend zum Chinesen, https://www.steyr-xiyanyan.at/  bekömmlich und schnell serviert. Wir waren etwas überrascht dass man in Oesterreich in einem Speiserestaurant noch rauchen durfte. Doch zwischenzeitlich ist das auch vorüber.


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Unser Camping gehört einem Kanusportverein, Trainingsgelände auf der Enns inklusive.
Das Wetter am nächsten Tag war ideal für eine Radtour, trocken aber leider nicht so warm.

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Es war noch lustig, wir fuhren auf der einen Seite der Enns durch Oberösterreich bis nach Ernsthofen, dann über die Enns und auf der anderen Seite durch Niederösterreich wieder nach Steyr. Natürlich nicht ohne Halt, beim http://www.fischerwirt.cc/home/ kehrten wir auf einen Trunk ein. Ist vermutlich eine gute Adresse zum Essen denn nach und nach trafen am Mittag immer mehr Gäste ein. Wir wollten zuhause essen also fuhren wir weiter.

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Die grösste Schwierigkeit an der ganzen Tour bestand darin, in Steyr den Weg zum Camping zu finden. Die ehemaligen Steyr-Puch Werke sind heute alle mit BMW angeschrieben, anscheinend werden dort jetzt die BMW Dieselmotoren hergestellt.
Wir haben dann doch einen Weg durch die Stadt zum Camping gefunden , sogar noch ein gebratenes Hendl zum Mittagessen wurde eingepackt.

Nach dieser Anstrengung Siesta und dann zum nahegelegenen Minigolf um den sportlichen Tag abzuschliessen....
Wir waren mit den Kindern ja öfters Minigolf spielen, beim Polizeisportverein Steyr auf der Minigolfanlage wurden wir wieder um eine Erfahrung reicher.
Und zwar geht es um die Bahn 7, bei den üblichen Anlagen ja diese mit einem golfähnlichen Abschlag und weit entfernt ein rundes Ding mit dem Loch in der Mitte. Nicht ganz einfach zu spielen, man sieht öfters abenteuerliche Sachen. Nur nicht in Steyr, dort dürfen NUR die "erfahrenen" Mitglieder diese Bahn spielen. Alle anderen müssen sich mit einer Ersatzbahn begnügen damit auch diese auf 18 Bahnen kommen. Aus anderer Sichtweise keine doofe Sache weil diese Bahn für sich und andere immer wieder Gefahren birgt. Wer schon öfters gespielt hat weiss was ich meine.

Unsere Resultate sind nebensächlich, ich schaffe es meistens mit so durchschnittlich 3 Schlägen pro Bahn und Martina wurde von einem älteren Herrn gefragt ob sie ihr Resultat in 2 Runden geschafft hat...

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Anderntags noch ein bisschen Stadtbesichtigung von Steyr, mit dem Bus bis zum Marktplatz und dann gucken, lädelen und Mittagessen in der Stadt. http://www.jedermanns-steyr.at/?utm_source=tripadvisor&utm_medium=referral

In diesem Restaurant fanden wir drinnen ein schönes Plätzchen, zum draussen essen war es schon zu kalt. Spezielles Ambiente und ein gutes Essen.
Auf dem Markt fanden wir frische Pfifferlinge so dass wir am Abend bei Pilzen und einem guten Glas Wein die 3 Tage in Steyr ausklingen lassen konnten.

Nachhause auf den Camping gings wieder mit dem Bus ab Marktplatz zum Bahnhof und von dort weiter in die Nähe des Campingplatzes. An und für sich nichts besonders erzählenswertes wenn da nicht dieser Umweg wäre...Losgefahren ist der Bus nach Fahrplan, durch halb Steyr um nach ungefähr 15 Minuten Fahrt wieder am Marktplatz zu halten und erst danach zum Bahnhof zu fahren. Ich frage mich heute noch wer so eine Planung macht, vermutlich der Tourismusdirektor.

Am nächsten Tag sollte es weitergehen, weiter südlich nach Kärnten, Millstättersee genau genommen.


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Wir wollten vor rund 2 Jahren schon mal dorthin, das Wetter zwang uns damals an die Adria auszuweichen. Dieses Mal sollte es nicht besser sein, wir hatten einen ziemlich feuchten und kalten Empfang in Kärnten. Auf gut Deutsch : Gewitter und Platzregen, nachmittags um 3 Uhr war es dunkel wie in der Nacht , auf der Strasse liefen Bäche und unser Fenster in der Küche tropfte rein. Das muss man wohl frisch abdichten.
Unser Ziel war der Burgstaller Camping : http://www.burgstaller.co.at/public_html/index.htm
Alleine schon die Website versprach einiges, und es sollte auch so sein. Allerdings mussten wir zuerst einen Platz finden welcher nicht unter Wasser stand und auch in einem Anlauf angefahren werden kann. Rangieren auf durchtränktem Gelände muss nicht sein. Also rein, stehenbleiben und abwarten bis das Gröbste vorbei ist.

Das Abendessen wurde im Platzrestaurant eingenommen und zur sportlichen Betätigung tuts auch eine Kegelbahn.


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Wir haben das schon eine Weile nicht mehr gemacht, anderntags merkten wir das am Muskelkater im Hinterteil.

Das Wetter war uns auch wieder gut gesinnt und so erkundeten wir Döbriach auf der kleinen Dorfrunde.


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Es ist schon Herbst und die stressigste Zeit in den Tourismusorten vorbei, ich mag es wenn nicht alles überlaufen ist, für Martina war es schon fast wieder zu ruhig. Doch das Wetter war gut, wir hatten Fahrräder und so stand an meinem Geburtstag einer Ausfahrt rund um den Millstätter See nichts im Wege.


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War das ein schöner Tag, nur die Umrundung schafften wir nicht. In Millstatt gab es was zu Mittag und anschliessend luden wir die Fahrräder auf das Kursschiff und fuhren die restliche Strecke auf dem See. Der Muskelkater liess nicht mehr zu...
Spass beiseite, man soll machen auf was man Bock hat und so schlenderten wir abends zu Chinesen in der Nähe des Campingplatzes und liessen es uns gutgehen. Schliesslich wird man nur einmal 58.

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Weil es so schön und warm war blieben wir spontan wieder einen Tag länger um die bewaldete Seite des Sees zu erwandern, resp. nach Schwammerl Ausschau zu halten. Schliesslich ist Kärnten bekannt dafür und das Wetter sollte einem wilden Wuchs dieser feinen Pilze auch gut getan haben. Siehe da, kaum im Wald leuchtete es gelb von den Hängen und wir hatten wieder einen feinen Znacht vor uns, nur der Weisswein war alle, aber es war ja nicht Sonntag.


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Als wir dann am nächsten Tag weiter reisten war es immer noch schönes Herbstwetter welches zum Bleiben einlud, aber unsere Ferien dauern ja nicht ewig. Unsere Planung war schon ein wenig durcheinander gekommen, also gab es nur noch die Möglichkeit bis Kitzbühel zu fahren und dann am Freitag von Kitzbühel direkt nach Hause.


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https://www.bruggerhof-camping.at/

Etwas ausserhalb von Kitzbühel fanden wir nach einer Fahrt von Kärnten durchs Tirol und den Felbertauern Tunnel ins Pinzgau und von dort über Pass Thurn wieder ins Tirol auf diesen Camping. Ideal gelegen mit Bushaltestelle welche uns nach dem Einrichten mit dem Bus direkt ins mondäne Kitzbühel brachte. Gotteseidank war es noch nicht Winter und das Städtchen überlaufen, auch die Gartenwirtschaften luden immer noch zum Verweilen ein.
Ich wollte jedoch Martina mal die Streif, diese legendäre Abfahrt, aus der Nähe zeigen.

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Mit Dominik Paris rauf und mit Silvan Zurbriggen wieder runter für 25 Euro pro Person, wir hatten oben genau eine halbe Stunde Zeit um mit der letzten Bahn wieder runter zu kommen...



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Aber es hat sich gelohnt, ich kannte ja das Rennen aus der Ski Challenge welche ich und Sandro öfters gespielt haben.
https://www.konbini.com/ch-de/swissmade/wer-erinnert-sich-noch-die-ski-challenge-es-gibt-sie-imfall-...


Als wir dann aber oben vor dem Starthaus standen und nach unten blickten fragten wir uns, welcher Wahnsinnige sich da runterstürzt und dann noch mit den Stöcken beschleunigt. Ich war in meiner Jugend auch nicht gerade mutlos, schliesslich habe ich mich ein paar Jahre als Skispringer versucht. Leider reichte es nicht in ein nationales Kader, die Schanze in St.Moritz war die Grösste welche ich bezwungen haben.

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Doch hier runter? Nie im Leben


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Zwischen den roten Toren ist die Mausefalle und dort gehts beinahe senkrecht runter, Wahnsinn!



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Das letzte Abendessen dieser Ferien führte uns ins Landhäusl, http://www.landhaeusl.com/

gemäss Google ein Geheimtip, welcher sich auch als solcher entpuppte. Heimelig, urig und eine überaus freundliche Bedienung, dazu ein leckeres Essen, was will man mehr?
Zum Camping zurück gings mit dem Zug, eine Station fahren und dann nochmal soweit zu Fuss als Verdauungsspaziergang. Zum Absacker ins Restaurant am Camping und dann ab in die Heia. Ich habe so gut geschlafen dass ich nicht mal mitbekommen habe dass in 500 Meter Luftlinie entfernt ein Haus brannte und die Feuerwehren von halb Tirol mit Löschen beschäftigt waren.

Anderntags nahmen wir die letzten 320 km nachhause in Angriff, wieder mal vorbei an Innsbruck und den Arlberg heim nach Bischofszell.



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Wir durften mal wieder schöne und interressante Ferien geniessen, nette Leute kennenlernen und unser Challenger brachte mich und Martina zuverlässig überall hin.


Im 2020 planen wir auch wieder 2 mal 2 Wochen das Zigeunerleben zu geniessen, Südfrankreich und Deutschland mit Berlin als voraussichtliche Ziele.


Also bis dann, geniesst euer Leben ihr habt nur eins....


Kroatische Inseln Frühling 2019

Hallo Leute,
Unsere Ferienplanung im Winter 2018/19 sah vor, dass wir im Frühling und im Spätsommer je 2 Wochen mit dem WOMO unterwegs sein werden. Selbstverständlich nutzen wir auch Wochenenden zum mal kurz wegfahren und mal was anderes zu sehen. Leider muss Martina am Samstag öfters arbeiten was unsere Reiselust ein bisschen einschränkt.
Martina schwärmte schon lange von Kroatien, also planten wir im Frühling 2019 die kroatischen Inseln zu besuchen. Für mehr reichten die 2 Wochen leider nicht weil wir nicht unbedingt die grossen Kilometerfresser sind.
Am ersten Tag über Innsbruck nach Grado an der östlichen Adria ist dann schon das Maximum pro Tag. Das sind dann rund 600 km und je nach Route mehr oder weniger Autobahn. Wir entschieden uns für weniger Autobahn, schliesslich gibt es im Südtirol eine wunderbare Strecke durch die Berge. Unser Garmin Camper Navi wollte allerdings lieber auf der Autobahn bleiben, die Ausfahrt Brixen verpasst und eine halbe Stunde mehr unterwegs...
Gottseidank konnten wir dann doch noch runter von der Brennerautobahn und durchs Pustertal nach Dobbiaco(Toblach) gelangen. Dieser Ort ist vorallem durch Wintersportveranstaltungen bekannt.

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Der Schnee reichte auch Ende April noch weit bis unter die Baumgrenze und wie es sich heraustellen sollte hatte es ein paar Tage später hier wieder Schnee. Bei meiner Schwester in Teufen reichte es sogar für rund 30 cm.
In Toblach gibt es 2 Möglichkeiten an die Adria zu gelangen, rechts durch die Dolomiten vorbei an den 3 Zinnen oder geradeaus Richtung Oesterreich und durch Kärnten wieder nach Süden. Wir entschieden uns für die Dolomiten, ich kannte die Gegend schon von meinen früheren Motorradferien mit Renato.


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Der Misurinasee war noch mit Eis bedeckt und rundherum hatte es noch viel Schnee. Leider liessen die Temperaturen und die noch längere Strecke kein Verweilen zu, weiter gings Richtung Süden. Ueber Belluno und Pordenone sollte unser Weg führen also nördlich der Adria bis zu unserem ersten Ziel : Grado.
Ein wunderschöner Samstagnachmittag vorbei an Bergen, Rebbergen und Olivenbäumen, diese Strecke ist viel schöner als auf der Brennerautobahn bis Verona, Venedig und dann Richtung Triest.
Aber... Alles Schöne hat mal ein Ende und zwischen Pordenone und Palmanova wurden wir mal so richtig verregnet, Hagel war selbstverständlich auch dabei. Unter einer Brücke anhalten ging leider auch nicht, wir waren mitten in einer längeren Baustelle auf der überfluteten Autobahn. Die Wassertiefe reichte beinahe bis unter die Eingangstüre, wie voriges Jahr in Palermo. Leider war es nicht der letzte Regen in unseren Ferien.

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Dieser Eichelhäher empfing uns auf dem Camping al Bosco in Grado, http://campingalbosco.it/
wunderbar gelegen,direkt hinter dem Strand und nicht zu gross. Allerdings sind die sanitarischen Einrichtungen schon ein bisschen in die Jahre gekommen, für unsere Ansprüche genügend aber nicht mehr.
Mit Einkaufen auf dem Platz war auch noch nix ende April....Dafür hatte das Restaurant auf dem Platz schon offen. Die Fischspezialitäten sollen lecker sein, wir begnügten uns mit Pasta.


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Sonnenuntergang an der noch menschenleeren Adria, das Wetter passte, mal schauen was der Sonntag bringt.
Also los, Sonntagvormittag zu Fuss ins Städtchen Grado. Vom Camping kann man den ganzen Weg zu Fuss am Strand entlang, jetzt noch leer aber ich möchte nicht wissen wie es im Sommer aussieht.
Grado ist so ein typisches italienisches Städtchen mit Hafen, Altes neben Neuem und irgendwie charmant. So richtig italienisch halt.
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Salami, Gemüse und Pasta einkaufen musste auch sein und dann ab in die beste Pizzeria in der Stadt, Tripadvisor hatte schon recht, diese Pizza am Sonntagmittag war ein erstes Highlight in den Ferien.

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Wenn ihr mal da seid : http://www.laciacolada.it/
Das Ambiente ist so irgendwie venezianisch, nichts besonderes, wir sassen eh draussen, aber die Pizza ein Genuss !
Während dem Essen wurde es immer dunkler und wir hatten ja noch rund 2 Kilometer zu laufen also machten wir uns beizeiten auf den Weg, noch schnell einen Espressi und dann zügig nach Hause auf den Campingplatz.

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Aus Richtung Slowenien/Kroatien kam da so ne schwarze Wand, der Kontrast mit dem weissen Sand war einmalig.
Keine Minute zu früh beim Wohnmobil und schon legte es los. Die Siesta fand im Wohnmobil statt, draussen schüttete und blitzte es zünftig und es kühlte noch mehr ab. Also hinlegen und den Gewalten der Natur zuhören und ein bisschen vor sich hin dösen, schliesslich sind Ferien auch dafür da.

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 Am nächsten Morgen führte unser Weg via Trieste, Rijeka auf die Insel Krk. Es war eine kurze Etappe, auf die Insel führte eine Brücke welche für rund 7 Franken überquert werden kann.

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Nach rund 1.5 Kilometern ist man auf der vermutlich bekanntesten Insel Kroatiens.


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Wie ihr auf dem Bild sehen könnt wurden wir mit ein paar Regentropfen empfangen. Aber nichts dramatisches, am Campingplatz angekommen guckte schon wieder die Sonne hervor.
Wir haben uns für den Camping Jezevac bei der Stadt Krk entschieden und wurden nicht enttäuscht. https://www.camping-adriatic.com/jezevac-camp-krk
Ein wunderschöner grosszügiger Platz mit allem was man so braucht. Den Einkauf im Supermarkt in Krk hätten wir uns sparen können, auch auf dem Platz hatten wir Einkaufsmöglichkeiten und ein Restaurant mit den gängigsten Gerichten. Für die 3 Nächte welche wir dort verbrachten mussten wir in der Vorsaison rund 120 Franken bezahlen, nicht gerade wenig, aber die wirklich gepflegte Anlage war es wert. Weil wir nicht wussten wie es mit der Belegung Ende April anfangs Mai so steht habe ich diesen Platz schon im Winter reserviert. Im Nachhinein nicht unbedingt nötig, es hatte noch genügend freie Plätze. Dafür haben wir aber einen schönen grosszügigen Platz mit Meersicht erhalten.

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Und das Städtchen Krk mit dem Hafen war in 10 Minuten zu Fuss erreicht.


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Bevor wir uns das Städtchen mal näher anschauen muss ich euch noch eine Geschichte über die Hinfahrt von Grado nach Krk erzählen.
Wie hinlängst bekannt muss man von Italien nach Kroatien durch Slowenien fahren, der Rappenspalter sucht sich den Weg um die Autobahngebühr in Slowenien zu sparen. Wir hatten schon vorgängig eine nach Hause liefern lassen damit wir gleich durchfahren konnten.Klappt super, mit Tolltickets. https://www.tolltickets.com/country/slowenien/
Doch weiter im Text, also wir waren ausgerüstet mit allem, aber nicht gerüstet für die Zollkontrolle zwischen Slowenien und Kroatien....Zollkontrolle zwischen zwei EU-Staaten??
Ich verstand die Welt nicht mehr. Irgendwo im Nirgendwo stand da also ein Zoll und davor, noch mehr dahinter standen die Autos in einer 2 Kilometer langen Schlange und warteten.
Das Beste kommt aber erst, endlich mal vorne musste man nur den Pass zeigen und zwar zweimal, nämlich zuerst dem Slowenen und ein paar Meter weiter vorne dem Kroaten. Nur Pässe zeigen, was man dabei hat interessiert nicht, und dann weiterfahren! Ich weiss bis heute nicht was das soll....

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Also weiter mit dem Städtchen Krk, der Stadtbummel musste leider mit Jacke beginnen, ganz mutige versuchten es mit halblangen Hosen, so wie dieser Tourist im Hintergrund welcher sich mehr für diesen IBC Behälter aus der Schweiz als für die geschichtsträchtige Mauer interessierte. Es war noch empfindlich kalt auf Krk und das Anfang Mai!
Ein wunderschönes Städtchen erstreckt sich rund um den Hafen, Restaurants, kleine Läden und schmale Gassen prägen die Altstadt.


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Rund um den Hafen reiht sich ein Restaurant neben das andere, es wird um die Gunst der noch nicht so zahlreichen Touristen geworben doch bei ihnen einzukehren und sich zu verköstigen. So war es natürlich nicht schwer einen Platz zu finden und bei Cevapcici mit Pommes dem Treiben zuzusehen. Auch das Wetter spielte mit und sobald die Sonne zwischen den Wolken herausschaute war es sofort auch wärmer.

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Donnerstags ging es dann weiter, wir wollten die Insel wechseln, nächstes Ziel war die Insel (Otok) Cres. Etwas nördlich von Krk gab es eine Fähre welche von Valbiska nach Merag führte. Diese wollten wir nehmen, wochentags fuhr sie in Abständen von 90 Minuten. Keine grosse Sache, diese Ueberfahrt dauerte rund 20 Minuten, so ähnlich wie Konstanz - Meersburg. Nur der Preis ist anders. Für dieses kurze Stück verlangen die Betreiber für ein Wohnmobil über 7 Meter plus 2 Erwachsene doch tatsächlich 344 Kuna oder umgerechnet über 50 Franken. Happig  happig.... Leider sind die kroatischen Inseln praktisch nur mit Fähren zu erreichen und so hat der Betreiber in der Preisgestaltung freie Hand. https://www.jadrolinija.hr/de/faehren-kroatien

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Bei schönstem Wetter und ruhigem Meer rüber zur Insel Cres und dann runter bis Mali Losinj so war der Plan. Cres ist die Insel der Schafe, bei der Fahrt Richtung Süden sahen wir warum. Karges steiniges Land, zerklüftet und Gebüsch überall.


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Wir fuhren auch vorbei am Städtchen Cres welches wir dann auf dem Rückweg besuchen wollten.


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Ein traumhaft schöner Tag, endlich mal Sonne pur und eine malerische Landschaft begleitete uns bis nach Osor wo wir von der Insel Cres auf die Insel Losinj wechselten. Ueber ein 10 Meter lange Brücke, die kürzeste Verbindung zweier Inseln in Kroatien.



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Und dann wieder weiter südwärts, auf bis auf wenige Ausnahmen sehr gut ausgebauten Strassen.
Nach Mali Losinj fahren anscheinend auch viele Carunternehmen, wir sahen dort viele Reisegruppen kommen und wieder gehen.

Unsere Reise führte in den Camping Cikat, https://www.camp-cikat.com/de/
ein riesiger Platz aber noch mitten in der Vorsaison, wenig belegt und teilweise wurde noch instandgestellt oder neu gebaut.


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Diese Aussicht war uns 40 Franken pro Nacht wert, Abendsonne und kristallklares Wasser inklusive. Wir genossen das schöne Wetter und den Ausblick, in die Stadt wollten wir dann am nächsten Tag.


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Vor dem Wohnmobil sitzen, das Nachtessen bei einem guten Glas Wein geniessen und den Sonnenuntergang bestaunen, kurz gesagt die Seele baumeln lassen.


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Es kann ja nicht immer schön sein, am nächsten Tag sah unser Spaziergang nach Mali Losinj so aus :


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Jacke, lange Hosen und vor allem Schirm waren angesagt denn eine längere Schönwetterphase war nicht in Sicht. Rund um den Hafen war schon einiges los, dort zogen auch alle Reisegruppen vom Carparkplatz vorüber und wieder zurück ohne etwas zu kaufen, zu essen oder zu trinken.
Die Angestellten der Restaurants versuchten alles um die Touris ins Lokal zu bekommen. Wir haben alle berücksichtigt, sogar der Schnapsverkäufer wurde noch zwei schön verzierte Flaschen Sliwowitz los.
Ansonsten konnte uns Mali Losinj nicht so begeistern, Krk hat uns definitiv besser gefallen. Vielleicht lag es auch am Wetter an diesen Tag; Stadtbummel bei Regen macht einfach nicht so Spass. Darum wieder zurück auf den Camping und Siesta machen.


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Am nächsten Tag packten wir zusammen und fuhren nordwärts, Ziel Cres und der dortige Camping Kovacine, https://camp-kovacine.com/de
Ein schöner Platz mit allem was es so braucht. Ein Strandcafe, zwei Restaurants und grosszügige Plätze, was fehlte waren die Touristen und besseres Wetter. Dies war den Tauchern von der nahen Tauchschule egal, nass von oben oder von allen Seiten war ihnen egal.


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Wir hatten den Humor auch noch nicht verloren, schliesslich wollten wir ja keine Badeferien machen. Zu Fuss gings ins Städtchen, gekleidet wie im Herbst. Vom Camping führt die Strandpromenade in rund 20 Minuten zum Hafen um welchen sich die Häuser scharen, allerdings war der Hafen ein bisschen verlassen, es war noch wenig los im Frühling.


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http://www.crepsa.com/de/der_turm_von_cres___/55/9



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Restaurants waren leer und in den Geschäften standen sich die Angestellten die Füsse in den Bauch. So blieb es beim Anschauen, Aperitiv nehmen und wieder gehen. Das Nachtessen wurde im Campingplatzrestaurant eingenommen. Den nächsten Tag verbrachten wir auch noch in Cres, Gegend erkunden und so.
Es war windig, kalt mit wenigen wärmenden Sonnenstrahlen welche wir in einem vom Wind abgelegenen Cafe genossen.


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Am Abend wurde wieder im Restaurant gegessen, ist ja drinnen sicher schön warm...Nur war es leider so dass das Hauptrestaurant wohl gedeckte Plätze anbietet, aber ansonsten war man draussen und das bei 12 Grad.
Das Essen war köstlich, musste aber schnell gegessen werden wenn man es nicht kalt mag. Beim Bezahlen bekommt man in Kroatien noch öfters einen Schnaps angeboten, hier stellten sie gleich die Flasche hin, und so wurde der Abend doch noch warm....
Also ab in die Heia und morgen weiter, wieder aufs Festland, Novigrad in Istrien war das Ziel.


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Ein letztes Mal in diesen Ferien auf einer Fähre von Porozina nach Brestova, 20 Minuten für 344 Kuna oder umgerechnet 50 Franken, die vorderste Reihe kostete nicht extra!
Auf dem Festland bemerkte man bald, dass dort das Klima nicht so rauh ist wie auf den Inseln. Es wirkte irgendwie grüner und saftiger als das Karge, Wilde auf den Inseln.


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Der Campingplatz Aminess Sirena in der Nähe von Novigrad hatte auch noch reichlich freie Plätze und bei den Temperaturen konnte man auf einen Platz im Pinienwald verzichten. https://www.aminess-campsites.com/de/campingplatz-aminess-sirena
Wir hatten wieder eine tolle Aussicht auf die Bucht und mit der Bimmelbahn waren wir in 10 Minuten im schmucken Städtchen welches wir am nächsten Tag erkunden wollten.



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Ein sehr gepflegtes Städtchen welches von einer Mauer geschützt wird. Und endlich konnte man wieder ans Ausziehen der Jacke denken, die Sonne wärmte schon wieder ganz schön.
https://www.kroati.de/kroatien-istrien/novigrad.html



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Sehr schöne 2 Tage auf dieser Reise, Wetter, Camping, Essen, alles war gut und schön.
Doch waren wir schon mitten in der zweiten Ferienwoche und mussten schon wieder langsam weiterziehen in Richtung Heimat.
Am Mittwoch 08.05.2019 verabschiedeten wir uns von Novigrad mit dem Ziel Innsbruck welches schon öfters unser letzter Zwischenstop vor der Heimat war. Wir wählten die Route über Udine und dann wieder durch die Berge bis nach Brixen um dann dort den letzten Rest noch auf der Brennerautobahn bis nach Innsbruck.
Das war eine gute Idee, der Autobahn folgen über Triest, Venedig und Verona und dann noch den Brenner, gute Nacht, macht definitiv keinen Spass und man sieht ja nichts von der Gegend ausser Lkw an Lkw. Mir hat das Stück von Brixen bis Innsbruck schon gereicht.
So sahen wir auch den Schnee welcher eine Woche zuvor in den Alpen in Massen gefallen war und die Zerstörungen welche ein Sturm im November 2018 im Südtirol angerichtet hatte.


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Die Aufräumarbeiten sind noch lange nicht vorbei, die Bäume liegen noch zu Hunderttausenden am Boden, nur die Verkehrswege über die Pässe sind frei. Das dauert noch Jahre und vorallem ist der Boden völlig der Witterung ausgesetzt und es hat schon einige Murgänge gegeben.
Wen es interessiert : https://www.suedtirolnews.it/chronik/12-mio-kubikmeter-holz-sind-wind-zum-opfer-gefallen


Diese Fahrt durch das Südtirol werde ich nicht mehr so schnell vergessen, man merkt wie klein der Mensch gegen solche Naturgewalten ist und wie in wenigen Stunden über Jahrzente gewachsenes einfach zerstört wird.


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Am frühen Abend standen wir wieder auf unserem Lieblingsplatz beim Camping Kranebitterhof und genossen den Sonnenuntergang mit Regenbogen und ein feines Nachtessen auf dem Platz. Das Platzrestaurant muss eine gute Adresse in Innsbruck sein, man muss froh sein einen Platz zu bekommen ohne Reservation.
http://www.kranebitterhof.at/de/camping-de

Warum wir öfters auf der Heimreise von Osten her in Innsbruck Halt machen seht ihr auf dem nächsten Foto:


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Ich muss mit Martina immer in dieses Cafe wo wir uns einen feinen Kaffee gönnen welcher dann zur Folge hat, dass solche Fotos entstehen:




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Selfie vom goldenen Dacherl, völlig unscharf und mit Tourist mit weisser Mütze im Hintergrund welcher sich grinsend ins Bild schleicht.....
Oder solche :



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Dieses Bild ist auf den ersten Blick nichts besonderes doch was sieht man wenn man durch den Bogen guckt? Richtig, die Bergisel Schanze in Innsbruck. Sehr eindrücklich wenn man sie besichtigt. Vom Turm sieht man gleich auf den Friedhof. Dieses Bild ist bei einem früheren Besuch in Innsbruck entstanden.


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Es ist vielleicht noch wichtig zu erwähnen dass in der Nähe des Campings eine Bushaltestelle ist von welcher man mit nur einmal umsteigen in die Stadt gelangt.

Am nächsten Tag und wieder topfit wurde alles entleert und der Nachhauseweg angetreten. Die restlichen der rund 1800 Kilometer dieser Reise verliefen auch problemlos, bis auf eine defekte H7 Birne welche mit meinem handwerklichen Geschick in Kroatien gewechselt wurde, war unser Challenger wieder mal ein treues Fahrzeug welches uns auch auf dem nächsten Trip nach Deutschland, Tschechien und Oesterreich begleiten wird.



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Bis bald,
Hans und Martina


Norddeutschland September 2018

Der Norden Deutschlands ist im Spätsommer/Herbst immer eine Reise wert. Bisher hatten wir im Herbst im Norden/Osten immer schönes bis sehr schönes Wetter. So auch diesmal, ihr kennt ja den Spruch: Wenn Engel reisen ......
Bei der Planung für Ferien in Deutschland mit dem Wohnmobil kann ich mich auf Markus verlassen, sein Stellplatzführer ist immer meine Grundlage. Schaut doch selber mal rein, unter www.womoclick.de findet ihr immer einen passenden Platz.
PS. Den Platz findest du immer, wie ihr im folgenden Bericht merken werdet, heisst das aber nicht dass es auch Platz hat....


Am Freitag 31. August morgens um 9 Uhr war unser Womo gepackt und abfahrbereit. Gemäss Etappenplan über Stuttgart nach Marktheidenfeld am schönen Main. Rund 350 km ohne es eilig zu haben, begleitet von ein bisschen Regen im Raum Stuttgart. Auf dem dortigen Stellplatz waren gerade die letzten Markttage vorüber so dass wir uns nicht auf den Ausweichplatz stellen mussten. Unter  http://www.marktheidenfeld.de/ erfahrt ihr mehr. Dieser Platz liegt wirklich gleich am Main und zu Fuss nur 10 Minuten vom Ortskern entfernt.

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Hier kann man auch Schiffe kucken :


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Weil wir bekanntlich nicht die grossen Selbstversorger sind, schlenderten wir spätnachmittags in den schönen Ortskern um Ausschau zu halten wo es etwas für den Magen gibt. Leider war das gewünschte Gasthaus Bräustüble nicht geöffnet so dass wir eine Alternative suchen mussten. Ein unscheinbares Lokal in der Innenstadt hatte es Martina angetan, ich war noch skeptisch...
Also schauten wir rein, die Einrichtung erinnerte mehr an Bar als an Speiselokal, ich kann euch sagen, die Jägerpfanne für 14 Euro war eine Wucht. Wenn ihr mal dort seid, schaut rein. https://www.bistro-madeleine.de/


Nach dem Essen ein bisschen Fahrrad?


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Leider bewegte sich dieses Ding keinen Meter und so ging es wieder zu Fuss zum Womo.
Der Stellplatz ist für Kurzaufenthalte okay, länger als ein bis zwei Tage, na ja.

Am Samstag 01. September führte unsere Reise weiter nordwärts vorbei an Frankfurt, Kassel, Paderborn bis auf Höhe Hannover. Womoclick empfiehlt dort den Wohnmobilstellplatz Steinhude am Steinhuder Meer. http://www.steinhuder-meer.de/


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Dort angekommen merkten wir schnell dass dieser Ort ein Naherholungsgebiet für gestresste Städter und unter Wohnmobilisten anscheinend auch nicht unbekannt ist.
So standen wir vor der Schranke welche sich nicht öffnete, der Platz war bis auf die letzte Parzelle belegt und die Schranke öffnet sich erst wieder wenn einer wegfährt...
Gottseidank konnte sich derjenige welcher vor uns reingefahren ist nicht für ein Bleiben entscheiden und fuhr wieder raus.
So ergatterten wir am Samstagnachmittag den letzten Platz auf dem Wohnmobilstellplatz. Alle späteren Ankömmlinge mussten weiter oder stellten ihr Mobil irgendwie auf den nächsten Parkplatz.
Zu Fuss ging es Richtung Meer (See), Sightseeing war angesagt. Vorbei am Flohmarkt und vielen kleinen Restaurant welche bei angenehmen Temperaturen zu verweilen einluden.
Wir hatten dank Markus wieder einen wunderschönen Flecken gefunden, so dass wir uns spontan für einen zusätzlichen Tag hier entschieden.


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Man merkte auch langsam dass sich die Esskultur vom deftigen bayrischen, langsam Richtung nördlicher leichter Fischküche verlagerte. Im Ort befanden sich denn auch mehrere Aalräuchereien und Fischgerichte gibt es an jeder Ecke. Wirklich ein wunderschönes Naherholungsgebiet, wer weiss vielleicht finden wir mal wieder dahin.


Am nächsten Morgen um 08.00 Uhr auf dem Stellplatz :


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Im Hintergrund seht ihr eine geduldig wartende Menge Wohnmobilisten, die Ankunft des Bäckers mit den frischen Brötchen hat sich leicht verzögert.....


Nach einem wunderschönen Wochenende führte unsere Reise am Montagmorgen  weiter in Richtung Norden.

Mitten durch die Lüneburger Heide rauf nach Hamburg wo wir je nach Wetter 3 - 5 Tage bleiben wollten. Markus empfiehlt dort den Elbepark Bunthaus an der Ecke wo sich die Elbe vor Hamburg in Norder- und Süderelbe trennt. Mehr über den Platz erfahrt ihr unter : www.elbepark-bunthaus.de


Schon auf dem Land und doch nah an der Stadt für uns der ideale Ort um mit den öffentlichen Verkehrsmitteln Hamburg zu erkunden. Mit HVV App und Hamburg Card ausgerüstet ist man mit Bus und S-Bahn in rund einer Stunde mitten im pulsierenden Hamburg. Und wenns mal etwas länger dauert, der letzte Bus zum Womo fährt um Mitternacht...


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Norderelbe erste Reihe bei immer noch schönstem Wetter und angenehmen Temperaturen.



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Nach dem Einrichten am Stellplatz zur Spitze wo sich die Elbe in den nördlichen und südlichen Arm trennt, mit dem ehemaligen Leuchtturm.


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Später am Nachmittag machten wir uns auf in die Gaststätte auf dem Wohnmobilstellplatz, die angenehmen Temperaturen erlaubten sogar ein Nachtessen im schönen Biergarten.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück, mit den Brötchen vom Brötchenservice, mit dem Bus ab in die Stadt.
An den Landungsbrücken angekommen, mit dem Hop On Hop Off Bus eine erste Rundfahrt um Hamburg kennenzulernen war keine schlechte Idee und die Erklärungen waren sogar live und nicht ab Band.
Der Kommentator mit seinem trockenen Hamburger Humor hatte nach rund 1 1/2 Stunden ein grosses Trinkgeld verdient, ohne ihn hätten wir vermutlich nur die Hälfte erfahren und das erst noch ohne Gelächter.
So ging es ja schon mal gut los und nach der Rundtour hatten wir unser Fischbrötchen mit lecker Bier und Hafenaussicht redlich verdient. Schliesslich ging es mit der Besichtigung nach dem Essen gleich weiter und zwar zu Schiff, Hafenrundfahrt war angesagt.


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Trockendocks, grosse Schiffe, Kriegsschiffe, Lagerhallen und das alles bei beinahe heissen Temperaturen. So mussten wir nach dieser (Tor) Tour zuerst mal entspannen. https://www.hamburg-del-mar.de/



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Abends selber kochen und früh ins Bett denn am nächsten Tag folgte das Highlight  für Martina. Wir besuchten den Tierpark Hagenbeck in Hamburg, allein das Tropenaquarium  ist schon ein Besuch wert.


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So stiefelten wir den ganzen Tag durch den Zoo, es gab soviel zu bestaunen, die Zeit reichte knapp um das Wichtigste zu sehen.


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Die Orang Utans haben es uns schon lange angetan, menschenähnliche Wesen mit Ganzkörperbehaarung.
Am Abend waren wir ziemlich platt.
Trotzdem musste am nächsten Tag nochmal die Stadt dran glauben, wir erkundeten die Metropole auf eigene Faust, Michel, Reeperbahn und so...
Auf dem Michel, Michaelskirche genaugesagt, hat man einen wunderbaren Rundblick über die Stadt.


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Blickrichtung Norden :


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Süden mit Hafen und Kreuzfahrtschiff im Hintergrund


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Auf der Reeperbahn angekommen merkten wir bald, dass tagsüber nicht allzu viel los ist. Es war jedoch noch interessant zu sehen dass nicht alles Gold ist was glänzt. Teilweise recht trostlos, heruntergewirtschaftet, oder schlicht und einfach schmudelig war es in den Gassen welche auch noch von vielen Randständigen als Freiluftwohnung genutzt wurden.
Ein Bild mit der Davidswache durfte natürlich nicht fehlen.



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Nach Tagen mit Lärm, Touristen und heissen Temperaturen freuten wir uns auf das geruhsame, ländliche Ostfriesland.
Wie aufmerksame Leser meiner Beiträge sicher wissen, stammt ja unser Womo von da, so fand es den Weg nach Norddeich beinahe von alleine.
So fuhren wir also am Freitag 07.09.2018 von Hamburg über Bremen nach Krummhörn. Unser Womo führte uns auf direktem Weg in seine ehemalige Heimat, ich musste mich doch noch für den Ostfriesentee und den Kandiszucker revanchieren. Mit einem Sack voller Schweizer Schokolade standen wir dann vor dem Haus doch keiner machte auf.
Die Vorbesitzer waren mit ihrer neuen Errungeschaft auf hoher See. Ich fand trotzdem ein Versteck für die Schokolade und so fuhren wir weiter, eben nach Norddeich.
Das Wetter hatte es gut mit uns gemeint, auf der Fahrt hin und wieder Regen und nach der Ankunft wieder Sonne. Aber es war hier definitiv kälter und windiger als noch in Hamburg.


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Das Nordsee Camp Norddeich ist ein wunderschöner Platz um hier die Gegend zu erkunden, allerdings riesig. Unser Platz war in Blickrichtung hinten rechts, bis zum Laden auf dem Platz waren es zu Fuss beinahe 10 Minuten....Mehr unter :  www.nordsee-camp.de
4 Nächte wollten wir bleiben und die Gegend erkunden. Für uns Schweizer schon komisch, die höchsten Erhebungen in Ostfriesland sind die Deiche welche vor Hochwasser schützen und in den vergangenen Jahrzehnten immer höher werden mussten.


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Bis zum Hafen war es ein schönes Stück zu Fuss und mit dem Fahrrad bist du auch nur in eine Richtung schnell....
Am nächsten Tag wollten wir nach Norderney so mussten wir schauen wie lange der Fussweg zum Hafen dauert damit wir die Fähre nicht verpassten. In der Nähe des Hafens fanden wir ein Restaurant mit Souvenirshop so dass ich meine Sammlung an Wollmützen um ein Exemplar erweitern konnte weil der Wind meine letzten Haare vom Kopf geweht hatte.


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Am Samstag 08. September marschierten wir also los, vom Campingplatz zum Hafen um von dort mit der Fähre nach Norderney zu gelangen.
Wir waren nicht die einzigen welche diese Idee hatten, das Schiff war ziemlich voll und die Passagiere kippten so früh am Vormittag auch schon einiges in sich hinein. So eine feuchtfröhliche Stimmung am Samstagvormittag verwunderte uns ein bisschen...
Dort angekommen gings wieder zu Fuss ins Zentrum, allerdings könnte man auch den Bus nehmen. Eigentlich wollten wir vom Zentrum aus mit der Bömmelbahn, https://www.boemmelbahn.de/
bei einer Rundfahrt die Insel etwas kennenlernen, leider fuhr diese genau an diesem Tag nicht, weil der Norderney Triathlon stattfand und deshalb die halbe Insel abgesperrt war.


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Schade aber nicht zu ändern also weiter zu Fuss.

Wir haben ja schon öfters gehört dass die Norddeutschen eher kühl und zurückhaltend sein sollten, das gilt aber für die Ostfriesen garantiert nicht. In jeder Wirtschaft sassen die Leute teilweise draussen und es herrschte irgendwie eine ausgelassene Stimmung, auch unser Kellner im Restaurant in welchem wir unser Mittagessen einnahmen war für uns ungewöhnlich gut drauf.
Nach dem Essen wollten wir auch noch etwas vom Triathlon sehen und so begaben uns zur Fahrradstrecke welche teilweise am Strand entlang führte.


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Also diese Sportler verdienten sich Respekt mit ihrer Leistung, dort wo wir standen herrschte Gegenwind mit mindestens 4 Beaufort, es wehte uns beinahe fort.


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Ein paar Stunden und viele Schritte später gings zurück auf die Fähre und wieder aufs Festland. Unterwegs mit dem Schiff merkten wir, wie schmal die Fahrrinne zwischen Norddeich und Norderney eigentlich ist, inzwischen war Ebbe und die sich kreuzenden Fähren fahren keine 5 Meter aneinander vorbei weil rechts und links davon der Pegelstand nicht ausreicht.


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Sandbänke gleich neben der Fahrrinne, nur die Verbindung nach Norderney ist nicht gezeitenabhängig, nach Juist sieht das ein bisschen anders aus. Wen es interressiert : https://www.reederei-frisia.de/
Auf jeden Fall gelangten wir problemlos wieder zurück nach Norddeich, nur die Füsse waren nicht mehr bereit uns noch zum Campingplatz zu tragen. So kamen wir doch noch zu unserer Fahrt mit der Bimmelbahn, vom Hafen fährt diese durch den ganzen Ort mit mehreren Haltestellen bis hinaus zum Campingplatz und das auch für wenig Teuro. Leider fährt die erste erst um 11.00 Uhr am Vormittag und abends auch nur so bis 18.00 Uhr. Diese Zeiten sind ungefähr, so ähnlich wie der Busfahrplan in Italien....


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Nach einer feinen Pizza auf dem Campingplatz  http://www.cottoecrudo.de
ab in die Heia, am nächsten Tag wollten wir mit einem Mietauto zum Leuchtturm vom OTTO Film und nach Greetsiel um vielleicht noch zu den Seehundbänken zu fahren.
Also ging es nach dem Frühstück wieder zu Fuss Richtung Hafen, Bimmelbahn fuhr ja noch keine, wo der Standort für die Elektro Mietautos der Fährgesellschaft Frisia war.

http://www.reederei-frisia.de/unternehmen/frisia-e-mobility/frisia-e-mobility.html
Wir hatten das Auto zwei Tage vorher reserviert und den Papierkram schon erledigt.


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Mit diesem niedlichen doch sehr geräumigen Renault Zoe für 40 € pro Tag erkundeten wir die Region. Das war ein Spass, leise und mit einer irren Beschleunigung näherten wir uns dem Turm, zuerst von der falschen Seite aber das macht ja nichts, Kilometer sind frei und die angegebene Reichweite von 360 Kilometer sollten reichen.


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Auf diesem Bild sollte Martina eigentlich mit dem Zeigefinger genau den Leuchtturm treffen, das tat sie auch nur sahen die Augen des Fotografen etwas anderes als die Handykamera. So zeigt sie halt ins Nichts und der Turm ist erst im nächsten Bild sichtbar, dafür umso grösser.


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Wer im Alter Ü50 kennt diesen Turm nicht? Wenn man schon mal in der Nähe ist sollte unbedingt vorbeigeschaut werden, auf dem Parkplatz gibt es auch lecker Fischbrötchen.


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Flach soweit das Auge reicht, die höchsten Erhebungen sind die vielen Windräder welche die Energie für unser Elektroauto erzeugen.
Nach diesem Zwischenstopp fuhren wir weiter nach Greetsiel, am Sonntag anscheinend der Treffpunkt in Ostfriesland.


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Überall in den Gassen an windgeschützten Orten sassen die Leute draussen, Musikanten spielten und die Läden mit allerlei Krimskrams hatten geöffnet!


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Am Hafen und auf dem Hafendamm, der Flaniermeile schlechthin, konnten wir die Seele baumeln lassen um dann nachher im Strandkorb bei Musik einen Kaffee zu trinken.


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Stunden später fuhren wir dann mit vielen Eindrücken im Kopf noch ein bisschen rum, so ne richtige Sonntagsausfahrt halt. Mehr unter : https://www.greetsiel.de/
Am Montag war ein geruhsamer Tag geplant mit Besuch der Seehundstation in Norddeich und ein bisschen Bummeln in der Stadt.
In der Seehundstation werden mutterlose Junge aufgepäppelt und nach genug Gewichtszunahme wieder in die Freiheit entlassen. http://www.seehundstation-norddeich.de
Ein Besuch lohnt sich.


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Am Dienstag 11. September 2018 führte uns die Planung langsam wieder Richtung Süden, Xanten mit dem dortigen Wohnmobilstellplatz war das Ziel. Rund 280 Km entlang der Grenze zu den Niederlanden bis Höhe Dortmund. Der WohnmobilPark in Xanten wird auch bei Womoclick.de
empfohlen, wir können ihn auch sehr weiterempfehlen weil er nahe am Städtchen liegt und es zu Fuss nur etwa 10 Minuten bis in die Innenstadt sind.

In Xanten angekommen führte uns der Weg direkt auf den Parkplatz von Lidl und Edeka, die Vorräte mussten mal wieder aufgefüllt werden.


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Eine kurze Stadtbesichtigung mit anschliessendem Nachtessen lag an diesem Tag noch drin.
Bis zur Planung unserer Reise hatten wir noch nie etwas über diese interressante Stadt gehört, so war die Fahrt mit der Bimmelbahn am nächsten Tag eine spannende Geschichte über die Entstehung dieser Stadt im Mittelalter. Mehr darüber erfahrt ihr hier : https://de.wikipedia.org/wiki/Xanten




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Wir schauten uns den Dom und alles was darum ist etwas genauer an, alles in allem gäbe es noch viel mehr zu sehen, leider hatten wir nur einen Tag Zeit und wir mussten weiter.
Am Donnerstag fuhren wir in Xanten los um wieder ungefähr 280 Kilometer später in St.Goarshausen am Rhein wieder zu rasten inklusive Übernachtung. Die Fahrt führte alles dem Rhein entlang, vorbei an Düsseldorf, Köln und Bonn zur Loreley.
Leider sind wir auf dem Camping in St.Goarshausen nicht fündig geworden, alle Plätze waren belegt und jene für eine Nacht sind auch nicht so willkommen. Wenn ihr mal da seid, vielleicht habt ihr mehr Glück. http://www.camping-loreleystadt.de/

Zu allem kam noch das Weinfest welches am kommenden Wochenende stattfand. So waren wir zum ersten Mal gezwungen einen anderen Platz zu suchen. Schade denn wir hatten einen schönen Einblick in die Gegend erhalten auch wenn das Wetter nicht mehr so berauschend war.


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Wir entschieden uns für eine Fahrt zurück nach Koblenz um allenfalls dort fündig zu werden. Leider war die erste Anfahrt zum Camping am Zusammenfluss von Rhein und Mosel dieselbe Pleite, vor uns waren auch schon Schweden und Finnen auf der Suche nach einem Platz wieder umgekehrt. So konnte es nicht weitergehen, stehenbleiben und übers Navi Plätze in der Nähe ansehen und dann anrufen war angesagt. So wurden wir in Lahnstein fündig, Camping Wolfsmühle hatte gerade noch einen Platz frei. http://www.camping-wolfsmuehle.de/
Die Anfahrt auf diesen Platz ist ein bisschen tricky, das Navi lockte uns zuerst auf eine falsche Fährte welche in einer Sackgasse endete. Immerhin waren wir in der Nähe mussten aber den ganzen Weg wieder auf der anderen Flussseite zurück, dann über die Brücke und durch die Stadt Lahnstein auf der anderen Flusseite wieder hoch. Die Einfahrt ist ein bisschen eng und führt auch noch über einen Bahnübergang. So wurden aus den gedachten 20 Minuten rund dreimal so viel, der Platz war jedoch noch frei, schliesslich hatten wir ja kurzfristig reserviert....


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Wunderschön gelegen an der Lahn, ruhig und die herbstlichen Farben des Waldes luden zum Verweilen ein. Das Nachtessen im Restaurant auf dem Campingplatz war lecker und die Temperaturen waren immer noch angenehm so dass wir den Abend draussen gemütlich ausklingen lassen konnten. http://www.camping-wolfsmuehle.de/
Am Freitag 14. September 2018 fuhren wir bei Zeiten los, wir wollten am Samstag zuhause sein und deshalb am Freitag in die Nähe der Schweiz fahren damit am Samstag die Zeit noch ausreicht um unser Womo auszuräumen. Auf Empfehlung von https://www.womoclick.de/
wählten wir den Wohnmobilgarten Kirschenhof in Königschaffhausen, leider waren wir wieder nicht die einzigen....
Belegt stand am Eingang;  wie wir auch schon unterwegs festgestellt hatten, sind unheimlich viele Wohnmobile unterwegs, dem schönen Wetter sei Dank.
Nur nützte uns das nichts, wohin nun? Kurzentschlossen wieder auf die Autobahn und runter nach Waldshut. Der dortige Campingplatz mit Wohnmobil Stellplatz war schon öfters übers Wochenende unsere zweite Heimat weil in relativ kurzer Zeit erreichbar und auch schön am Rhein gelegen. Schaut mal vorbei : http://www.wohnmobil-park-waldshut.de/
Es hatte noch Platz, das Abendessen war wie immer lecker und die Entsorgungsmöglichkeiten dort sind klasse so dass man mit entleertem und gereinigten Behältern die Heimreise antreten kann.
So bleibt mir von diesen Ferien euch nur noch kurz die Heimreise von Waldshut nach Bischofszell zu schildern, eine kurze Strecke von rund 90 Minuten, normalerweise........
Wir haben in diesen Ferien rund 2500 Kilometer auf deutschen Strassen und Autobahnen zurückgelegt, NIE hatten wir grössere Verzögerungen oder sogar einen richtigen Stau. Aber die letzten 70 Kilometer in der Schweiz waren mal wieder zum vergessen.
Die haben es doch tatsächlich fertiggebracht eine Baustelle auf der Flughafenautobahn zu machen und diese komplett zu sperren. Anscheinend wusste niemand, aber wirklich niemand davon, auch die Navigationssysteme schickten alle ins Verderben.
https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/stau-beim-flughafen-zuerich-die-leute-stehen-auf-der-autobahn...
Irgendwann kamen wir dann doch noch an, das Mittagessen wurde dann halt erst abends eingenommen und unsere Herbstferien waren mit einem negativen Schluss vorüber.
Eines ist sicher, wir waren nicht das letzte Mal weiter nördlich als Stuttgart. Die Möglichkeiten mit dem Wohnmobil Deutschland zu bereisen sind um ein vielfaches höher als in der Schweiz. Oder kann mir jemand sagen wo es in der Schweiz ganzjährig Stellplätze mit sanitarischen Einrichtungen gibt?
In diesem Sinne, auf die nächsten Ausflüge im 2019........Kroatien? Österreich?Tschechien?


Schau ma mal        Hans und Martina




Sizilien Frühling 2018

Martina und ich sind eher an der Wärme, Kälte behagt uns nicht so. Deshalb beschlossen wir im Winter 17/18 uns im Frühling 2018 mal Sizilien etwas näher anzuschauen. Weil wir ja immer noch im Arbeitsleben stehen können unsere Reisen nicht ewig dauern, deshalb fuhren wir nicht auf dem Landweg dorthin, sondern mit der Fähre hin und zurück.


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Mit diesem riesigen Ding fuhren wir von Genua nach Palermo und wieder zurück. Fahrzeit pro Weg rund 20 Stunden.
Am Samstag 14. April fahren wir also von zuhause los nach Genua, geplante Abfahrtszeit der Fähre war um 20.00 Uhr. Wir fuhren gemütlich via San Bernardino, Mailand und Alessandria zum Hafen in Genua um so 3-4 Stunden vor Abfahrt der Fähre dort einzutreffen. Alles klappte wunderbar, um 16.00 Uhr standen wir bei der Anlegestelle der Fähre. Doch irgendwas war komisch denn wir waren die einzigen dort. Als wir dann im Büro zum Boarding erschienen und auf der Anzeigetafel die geplante Abfahrtszeit sahen wussten wir warum wir die einzigen an der Anlegestelle waren; die Abfahrtszeit war verschoben worden auf 01.00 Uhr in der Nacht! Und wir waren anscheinend die einzgen die das nicht wussten...Auf der Fähre habe ich dann von einem erfahrenen Schweizer Fährenbenutzer erfahren dass man bei der Buchung unbedingt die Handynummer angeben sollte, denn bei Zeitverschiebungen bekommt man dann eine SMS von der Fährgesellschaft. Doch ich Amateur habe die Festnetznummer angegeben und so warteten wir halt ein paar Stunden länger. So um 22.00 Uhr traf dann auch eine Fähre ein, diese musste aber zuerst entladen werden bevor wir dann so um halb zwölf endlich auf die Fähre durften. Meine ersten Erfahrungen auf so einer grossen Fähre sind nicht gerade positiv, es herrscht eine ungeheure Hektik und je nach dem wo man hingeparkt wird ist der Platz auch nicht gerade üppig.
Nach dem verdienten Feierabendbier sanken wir um halb eins in unsere Betten in der Koje, irgendwann wird dann dieses Schiff schon losfahren. So um 02.00 Uhr bin ich nochmal kurz erwacht, hurra es fährt endlich los.



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Ein ruhiger Tag auf dem Mittelmeer endete mit einem riesen Gewitter vor Palermo, ist schon unheimlich auf so einem riesigen Blechhaufen mitten im Wasser und es blitzt...DSC_0221JPG

Nun gut, wir liefen abends um 10.00 Uhr in den Hafen von Palermo, auf den Strassen hatte es beinahe mehr Wasser als im Mittelmeer. Runter vom Schiff und an die nächste Tankstelle welche nicht unter Wasser stand. Wir haben eine gefunden bei welcher die Tanksäulen etwas erhöht standen, nur die Wegfahrt war noch ein bisschen kritisch weil man den Wasserstand zwischen den schwimmenden Fässern nicht genau sah, dunkel war es ja auch noch!
Unsere Planung sah vor die erste Nacht auf Sizilien auf dem Stellplatz in Palermo zu verbringen. Jedoch ging die Planung von einer Ankunft um 17.00 Uhr aus , also noch bei Tageslicht. Es ist 23.30 Uhr, Palermo bei Regen und stockdunkel, wie soll man da den Stellplatz finden? Unser neues Garmin Camper Navi wusste den Weg. Nur sollte man sich auch genau an die Anweisungen halten, es erspart einem einiges, vorallem den Nerven. Ich habe mich blos einmal nicht an die Anweisung gehalten weil ich der Meinung war dass es mich in eine Einbahnstrasse locken will und schon fanden wir uns in den engsten und dunkelsten Gassen Palermos wieder. Ich möchte mich an dieser Stelle auch nicht über das Fahrverhalten in Palermo äussern, alles was bisher über den Verkehr in Palermo geschrieben wurde ist nicht übertrieben!
Nach einer kleinen Irrfahrt fanden wir unseren Stellplatz, www.ideavacanzepa.it/ er genügte für eine Nacht vollkommen.









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Am Montagmorgen 16. April fuhren wir aus Palermo raus nach Cefalu wo wir 2 Tage Aufenthalt geplant hatten. Eine kurze Strecke von knapp hundert Kilometern, davon etwa 20 in Palermo, gut hatten wir nicht mehr geplant. Auf dem Camping Sanfilippo, www.campingsanfilippo.com/ fanden wir ein schönes Plätzchen zum Verweilen.



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Wie ihr auf dem Bild sehen könnt hatten wir keine Fahrräder dabei, autofahren auf Sizilien ist schon nicht ohne aber mit dem Velo? Radwege gibt es nicht und die Strassen sind nur so breit wie 2 Autos (meistens). Also lässt man das Velo besser zuhause und erkundet die Gegend zu Fuss oder mit dem Auto des Platzbetreibers. Unser Platzbetreiber brachte uns am nächsten Tag nach Cefalu und holte uns zur abgemachten Zeit auch wieder dort ab, und das alles für wenig Teuros. Das Städtchen ist wirklich sehenswert, schmale Gässchen, grosse Kirchen und so richtig italienisch; mit einem Gemüseverkäufer in den Gassen welcher alles auf seine Ape gepackt hat und so von Gässchen zu Gässchen fährt und dort seine Ware feilhält.


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Auf dem Platz vor der Kathedrale von Cefalu ist man als Tourist gern gesehen, die 4 - 5 Restaurants rund um den Platz werben einander die Leute ab, jeder behauptet von sich bei ihm sei es besser als beim Nachbarn...


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https://de.wikipedia.org/wiki/Kathedrale_von_Cefal%C3%B9

Am Mittwoch 18.04. fuhren wir weiter nach Marinello. Weil wir unterwegs noch einkaufen wollten legten wir gut die Hälfte der Strecke auf Küstenstrassen und durch Dörfer zurück. Für Martina war es der blanke Horror, in Marinello angekommen hörte ich den Stein von ihrem Herzen fallen. Nun gut, es war manchmal schon ein bisschen eng und an der Küste auch kurvig, dafür siehst du aber Sachen welche dir auf Autobahnen und Schnellstrassen verborgen bleiben. Wir blieben 3 Nächte auf dem Camping, http://www.villaggiomarinello.it/ dieser hat die besten Jahre hinter sich aber für unser Vorhaben genügte er.
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Direkt auf den Camping buchten für den nächsten Tag einen Ausflug zu den liparischen Inseln mit TARNAV http://www.minicrociere.tarnav.it/minicrociere-de/ 

Es traf sich ganz gut dass wir mit einer deutschen Reisegruppe den Ausflug machen konnten, so wurden wir mit einem grossen Car nach Milazzo und um Mitternacht wieder zurück gebracht.
Stromboli by Night, mit dem Schnellboot nach Panarea mit Besichtigung des Städtchens anschliessend weiter nach Stromboli und dort wieder Besichtigung. Nach Sonnenuntergang fuhren wir auch die Rückseite der Insel um den Vulkan zu beobachten, dieser ist wirklich so alle 20 Minuten aktiv. Bereits bei der Ausfahrt aus dem Hafen knallte es oben auf dem Berg gewaltig.


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Auf der Rückseite angekommen mussten wir dann doch eine Weile warten bis die nächste Eruption folgte.



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Auf der rund  zweistündigen Rückfahrt konnten wir das Erlebte ein bisschen sacken lassen, an mir blieb vorallem die Begegnung mit einer Gruppe Spinnerdelfine und die Zerbrechlichkeit der Erdhülle und die Kraft in ihrem Inneren als bleibende Erinnerung.
Den nächsten Tag nutzten wir zur Erkundung der Umgebung des Campingplatzes, ganz in der Nähe hat es eine riesige Sandbank welche man erforschen kann.





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Oben auf dem Berg sieht man den Dom von Tindari und unten ist da dieses sagenumwobene Naturreservat mit teilweise Süss- und Salzwasser.





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Apropos Sage: Eine Legende besagt, dass hier unten ein vom Berg gefallenes Mädchen unverletzt aufgefunden wurde. Mehr dazu : http://www.italia.it/de/reisetipps/meer/tindari-und-die-weisse-lagune.html#prettyPhoto

Am Abend erkundeten wir dann noch das Städtchen Oliveri und liessen den Abend im Ristorante L`Aragosta mit Pizza und Rotwein ausklingen.  

Am Samstag 21.04.2018 fuhren wir weiter, immer schön der Küste entlang nach Taormina bei wunderschönstem Wetter und Strassen welche leider diesen Namen nicht wirklich verdienen. Da gibt es auf der Autobahn entlang der Küste dutzende Baustellen welcher dem Anschein nach schon Jahre bestehen aber niemand arbeitet auch daran. Schade

Nach einer Rundfahrt durch Taormina als Folge einer verpassten Einfahrt in die richtige Strasse fanden wir unseren Stellplatz Namens : Camper Parking Area Sant'Antonio - Taormina, https://www.parcheggiotaormina.it/en

Zur Besichtigung der historischen Stadt reichte die Zeit an diesem Tag nicht mehr aus so dass wir uns mit Giovanni und Sonja, übrigens eine Deutsche welche schon lange in Sizilien lebt und Bed and Breakfast betreibt, zu unterhalten und feine frisch gepflückte Nespole, eine japanische Wollmispel welche ähnlich aussieht wie eine Aprikose, zu geniessen. Der Geschmack ist aber mehr säuerlich; uns mundeten sie. Aus einem der zahlreichen Kerne welche wir nach Hause genommen haben versuche ich nun einen Baum zu züchten welcher so in 6 Jahren erste Früchte tragen soll, wenn er dann unsere Winter übersteht. Der Anfang ist geglückt, er wächst und gedeiht. Die Früchte sehen übrigens so aus :




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Am nächsten Morgen machten wir uns auf um Taormina zu erkunden. Zuerst natürlich das antike Theater, Teatro Greco http://www.parconaxostaormina.com/index.php?lang=en
Unser Platzbesitzer Giovanni fuhr uns in die Stadt und holte uns zur abgemachten Zeit auch wieder ab. Dieser Service ist übrigens in der Platzgebühr enthalten.
Also ab ins Theater und von den steinernen Treppen die Aussicht auf den ätna bestaunen. Leider war uns diese Sicht nicht vergönnt denn es sah so aus :


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Das was ihr seht ist ein anderer Berg, der ätna befindet sich theoretisch mehr links in den Wolken.
Die Stadt mit ihren vielen historischen Bauten ist ein schönes Erlebnis und die Aussicht aus dem Giardino Pubblico ist einmalig.



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Wir verbrachten einen interessanten Tag und wurden am vereinbarten Treffpunkt auch pünktlich wieder abgeholt, also der Service klappte.
Bevor wir am nächsten Tag wieder weiterzogen noch ein paar Details zum Stellplatz:  ideal gelegen, Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten vorhanden, Dusche und WC ebenfalls und leider auch die Autobahn.....Die Fahrbahn Richtung Süden führt auf einer Brücke praktisch über den Stellplatz und die Fahrbahn Richtung Norden auf der anderen Seite daneben vorbei. Wir waren ja übers Wochenende dort und damit der Lastwagenlärm nicht so stark, aber trotzdem ist das Schlafen mit Ohrenstöpseln zu empfehlen. Martina hat mit diesen wunderbar geschlafen, ich hatte ohne diese keinen ununterbrochenen Schlaf.

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Nach einem kräftigen Kaffee und Frühstück gings ein bisschen früher als sonst wieder weiter. Das Wetter hatte sich gegenüber dem Vortag auch für mehr Sonne entschieden und so bekamen wir nach kurzer Fahrt Richtung Catania das erste Mal diesen wunderschönen Vulkan zu Gesicht :
Der Aetna:


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Diesen Anblick bekamen wir nun für die nächsten paar Stunden auf dem Weg zu unserem nächsten Etappenziel, Syracusa. Man merkte auch dass es weiter nach Süden ging, die Temperaturen kletterten schon bald auf frühsommerliche Werte. Wir genossen die Sonnenstrahlen um dann kurz nach dem Mittag in Syracusa auf dem Parcheggio Von Platen einzutreffen.
Es war wirklich mehr oder weniger ein bewachter Parkplatz, mit Strom und Wasser sowie einer Bushaltestelle was für uns praktisch war denn so gelangte man schnell in die Stadt. Die sanitarischen Einrichtungen liessen zu wünschen übrig, Martina zog es vor alles im Womo zu erledigen, ich bin da nicht so kleinlich schliesslich war "Mann" ja mal im Militär und so einiges gewohnt.
Also ab auf den Bus und runter zum Hafen, wir hatten ja nur 2 Tage geplant und am nächsten Tag wollten wir ja Kirchen und Ausgrabungen anschauen. Am Hafen angekommen vergewisserten wir uns noch, dass der letzte Bus so um 21.00 Uhr wieder Richtung Parkplatz fuhr. So schlenderten wir durchs Städtchen über die Brücke auf die Isola di Oritigia. Angenehme Temperaturen und wunderschöne Bauten liessen die Zeit wie im Nu verstreichen so dass wir uns bald Gedanken über das Nachtessen machten.


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Nun gut, genug bestaunt ab in die beste Pizzeria auf der Isola. 
Die Pizzeria Schiticchio ist wirklich bestens zu empfehlen, https://www.facebook.com/Schiticchio-843340489089119
Die Pizzas sind eine Wucht und das Ambiente einmalig. Die Gäste müssen teilweise draussen warten bis wieder ein Tisch frei wird.
Frisch gestärkt machten wir uns also langsam auf, zurück zum Hafen und der Bushaltestelle.
Dort warteten wir und warteten wir........wenn wir nicht so nach einer halben Stunde losgelaufen wären würden wir vermutlich heute noch dort stehen. Montagabend und Vorsaison da muss der Bus auf Sizilien nicht mehr unbedingt fahren, wegen den paar Touristen lohnt sich das eh nicht. Also losmarschiert, doch wohin? In der Dunkelheit ohne Ortskenntnisse dank Google Maps kein Problem wenn man weiss wo man hin muss. Nach rund 2 Kilometern war dann die Pizza auch wieder verdaut und nach einem Schlummertrunk ab in die Heia, schliesslich ist morgen Kultur und Geschichte angesagt.


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Das Santuario delle Madonna delle Lacrime war das erste Ziel am nächsten Tag. Architektonisch ein sehr interressantes Gebäude, wirklich sehenswert. https://www.madonnadellelacrime.it/


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Gleich in der Nähe, so ein paar hundert Meter entfernt trifft man auf das Teatro Greco und all die anderen sehenswerten Stätten wie das Orecchio di Dionisio oder die Grotta dei Cordari, aus einer Zeit vor vielen vielen Jahren. Hier ein paar Bilder :



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Wer mag Kapern? Hier der passende Strauch, leider noch keine Früchte oder Blumen.



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Nach soviel Kultur mussten wir uns wieder stärken, ein kleines feines Ristorante in Ortigia bescherte uns die Bekanntschaft mit dem Kellner welcher doch als Junger tatsächlich bei Bernina in Steckborn gearbeitet hat und in der Freizeit beim FC Italica Steckborn Fussball gespielt hatte.

Ja, es ist immer wieder interressant wie man in den kleinsten Gässchen Siziliens oder irgendwo auf der Welt ein bisschen Heimat trifft.


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Am Mittwoch 25. April 2018 stand die längste Tagesetappe auf Sizilien an, die Fahrt von Syracusa nach Agrigento, rund 220 Kilometer.

Agrigento mit dem Valle dei Templi war unser letztes Ziel vor der Rückreise und wieder war uns das Wetter freundlich gesinnt.


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Die Fahrt ging eigentlich wieder zurück Richtung Catania und dann quer über die Insel via Enna und Caltanisetta nach Agrigento. Eine schöne Strecke vorbei an Orten in denen die Grabmähler auf den Friedhöfen beinahe Einfamilienhausgrösse erreichen, Oliven, Zitronen und Orangenhaine wechseln ab mit "Carciofi", Artischocken. Und das alles mit wenig Verkehr und einigermassen guten Strassen.
Dort angekommen begaben wir uns auf den Camping Valle dei Templi, https://www.camping.info/italien/sizilien/camping-valle-dei-templi-1075
wo wir auch wieder zweimal übernachten wollten bevor es dann wieder zurück nach Palermo auf die Fähre ging.
Es war ein schöner Platz mit allem was es braucht und auch sehr gut besucht. Wir trafen dort auch ein Schweizer Paar wieder, welches schon in Cefalu auf dem gleichen Platz wie wir übernachteten. Sie fuhren jedoch in umgekehrter Richtung um Sizilien und hatten viel mehr Zeit als wir.


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Wir verpflegten uns teilweise selbst, alles Nötige zum Einkaufen war in fünf Minuten erreichbar, sogar der Bus fuhr direkt vor dem Campingplatz los in Richtung Valle dei Templi.
Bevor wieder Kultur angesagt war marschierten wir jedoch ins Örtchen San Leone, ein beschauliches Städtchen wenn da nicht gerade der 25. April, also der Tag der Befreiung Italiens gefeiert würde. Der Verkehr brach zusammen, auch zu Fuss war beinahe kein Durchkommen mehr möglich. Gefühlt halb Sizilien war auf der Flaniermeile in San Leone unterwegs und die Restaurants hatten Hochbetrieb.


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Jedoch nicht alle, die Speiselokale öffneten erst um 20.00 Uhr was zur Folge hatte dass alle gleichzeitig ein Lokal füllten, sofort bestellen und Essen wollten. Für mich war das völlig unverständlich, so bricht jede Infrastruktur zusammen. Nun ja, wir hatten ja Ferien und konnten uns am emsigen, jedoch völlig planlosen Treiben amüsieren.
Zuallerletzt musste man ja noch bezahlen, dies macht man auch nicht beim Kellner sondern bei der Frau an der Kasse, und die war ja auch komplett überfordert weil auch dies wieder alle gleichzeitig wollten.
Und so ging der Nationalfeiertag Italiens amüsant zu Ende....


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Am nächsten Morgen begaben wir uns relativ früh zur Bushaltestelle um das Valle dei Templi zu besichtigen. https://de.wikipedia.org/wiki/Arch%C3%A4ologische_St%C3%A4tten_von_Agrigent
Es war doch schon schön warm und vormittags noch erträglich, sind diese Stätten doch so ziemlich der prallen Sonne ausgesetzt.
Mit so rund 10 Minuten Verspätung traf dann der Linienbus auch an unserer Haltestelle ein und brachte uns zur besagten Stätte. Leider ist dort wo der Bus hält kein Eingang und so muss man wieder rund einen Kilometer zurücklaufen damit jeder am Eingang auf Herz und Nieren geprüft werden kann. Das einzige was noch fehlt ist ein Ganzkörperscanner wie am Flughafen. In meinen Augen ein bisschen zuviel des Guten.
Aber die Stätten sind ausserordentlich interessant, mich faszinierten auch die allgegenwärtigen Versteinerungen von Muscheln in den Felsen.



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Nun ja, hier sollte mal jemand aufräumen :





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Nach einem kleinen Mittagssnack fuhren wir mit dem Bus wieder zurück zum Camping um die vielen Eindrücke bei einem Nickerchen zu verarbeiten. Gesellschaft hatten wir mit der Hauskatze des Campings welche uns doch tatsächlich ihre erhaschte Echse in noch lebendigem Zustand präsentierte. Ab diesem Zeitpunkt war diese Katze für Martina nicht mehr das herzige Büsi und für mich als vorgeschichtlichen Jäger und Sammler war klar, jedes Büsi ist in Wirklichkeit ein Raubtier. Aber ein niedliches....


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Ein lauer Abend bei Pasta und Wein, ach wie gerne wären wir noch geblieben.
Zwei Wochen sind einfach viel zu kurz um Land und Leute, archäologisches und Kultur kennenzulernen sowie sich auch noch zu erholen.


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Am Freitag 27.04.2018 führte uns der Weg von Agrigento nach Palermo. Wir mussten nicht zu früh aufbrechen, es waren nur gut 130 Kilometer und wir wollten ja nicht wieder zu früh da sein. Und doch, der Verkehr in Palermo ist nicht ohne....Wir entschlossen uns dann den etwas weiteren Weg der Küste entlang zu nehmen und nicht quer über die Insel zu fahren. Über die Insel wäre aber auch interessant gewesen, führt doch der Weg an Corleone vorbei. Corleone? Wer von der älteren Generation kennt nicht den Film "Der Pate" von 1972 mit Marlon Brando, Al Pacino und Diane Keaton.Ich muss gestehen dass wir damals noch nicht einmal einen Fernseher hatten und ich mich später nicht für Filme über die Mafia interessierte.



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Vorbei an tausenden Olivenbäumen und schroffen Felsen führen wir in der Nachmittagssonne Richtung Palermo.



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In Palermo angekommen erwartete uns das übliche Verkehrschaos und in der Stadt hat sogar das Navi Probleme den richtigen Weg zu finden. Es wäre ja eigentlich einfach, einfach der Beschilderung "Porto" folgen. Nur habe ich genau ein solches Schild vor der Stadt gesehen und nachher keins mehr.
Also kam es so wie es kommen muss, Stadtbesichtigung mit einem 7.5 m Wohnmobil.




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Wer kennt dieses Gebäude? Ich hatte leider keinen Reiseführer dabei und Martina sass irgendwie völlig verstört neben mir. Der Verkehr machte sie völlig fertig.
Irgendwann noch vor Sonnenuntergang trafen wir dann am Hafen ein und diesmal stand die Fähre doch tatsächlich schon da und sie wurde gerade entladen.


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Nach Sonnenuntergang fuhren wir los, wieder Richtung Norden nach Genua wo wir am Samstagabend, nach rund 20 Stunden auf der Fähre, wieder anlegten.

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Meine Planung sah vor, dass wir in Genua auf dem Camping Villa Doria  übernachten und dann am Sonntag gemütlich heim nach Bischofszell fahren wollten. http://www.campingvilladoria.it/?lang=de

Doch irgendwie hatte meine Planung einen Fehler, auf dem Campingplatz angekommen wurden wir aufgeklärt dass kein Meter Platz mehr vorhanden ist und auch rund um Genua alles voll sei.
Vor wenigen Tagen war ja der Nationalfeiertag Italiens und am Montag ist 1. Mai und dies nutzten gefühlt alle Italiener für Ferien auf dem Camping oder am Strand.
So mussten wir bis spätabends einen Platz suchen, irgendwo im Nirgendwo fanden wir einen Campingplatz, offen und nicht belegt bis auf den letzten Platz. Aber nicht gerade billig, 36 € für eine Nacht mit Strom.https://www.campingdolcevita.it/wp/de/
Hauptsache es gibt etwas zu Essen und Trinken, gegen Ende der Ferien fährt man ja im Womo die Bestände an Essen und trinken wieder herunter und auf der Fähre hat man ja keinen Zugang zum Wohnmobil. Die Gasflaschen müssen auch geschlossen sein und somit ist der Kühlschrank auch ausgeschaltet.
Am Sonntag 29. April fuhren wir dann die längste Etappe über Genua und Mailand wieder Richtung Schweiz, rund 450 Km lagen vor uns.
Und wie wurden wir in der Schweiz empfangen: schaut selber



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Regen in der Sonnenstube der Schweiz.
Nun ja, wir hatten grosses Glück mit Wetter und Temperaturen also wollten wir nicht klagen und das Wohnmobil konnte auch mal wieder eine Wäsche vertragen.


Das Fazit dieser 2 Wochen?


Sizilien im Frühling ist definitiv lohnenswert, vielleicht sollte man auf die Feiertage achten, die 2 Tage auf der Fähre sind einfach die kürzeste Variante. Wenn es ein nächstes Mal gibt dann aber sicher auf dem Landweg mit mehr Zeit.


Bis zu meinem nächsten Bericht,
Herbstferien 2018 mit Hamburg und Ostfriesland, Moin